Dr. Johannes Schwartz

Wissenschaftlicher Sachbearbeiter/ Research Associate

Fachbereich Kultur, Zentrale Angelegenheiten Kultur, OE 41.07 Provenienzforschung, Museen für Kulturgeschichte (Museum August Kestner, Historisches Museum am Hohen Ufer und Museum Schloss Herrenhausen) und Stadtarchiv

Landeshauptstadt Hannover

Brockfeld 40

DE

30539 Hannover

johannes.schwartz@gmx.net

0511-21909951

Forschung und Projekte

Derzeitige Position(en)

Beruflich:
-Wissenschaftlicher Sachbearbeiter der Landeshauptstadt Hannover, eingesetzt im Fachbereich Kultur für Provenienzforschung in den Museen für Kulturgeschichte (Museum August Kestner, Historisches Museum am Hohen Ufer und Museum Schloss Herrenhausen) und im Stadtarchiv

Mitgliedschaften:
-Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. (https://www.arbeitskreis-provenienzforschung.org/)
-Arbeitsgruppe des Netzwerkes Provenienzforschung
in Niedersachsen (https://www.provenienzforschung-niedersachsen.de/)
-Arbeitskreis "Geschichte, Gesellschaft, Gewalt", siehe: https://www.hsozkult.de/miscellaneous/id/fp-1232?language=de
-Arbeitstreffen Forschungen zum Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht“, siehe: https://www.ravensbrueck-sbg.de/bildungsangebote/workshops-und-tagungen/arbeitstreffen-der-ravensbrueck-forschung/

Aktuelle(s) Projekt(e)

Hauptberuflich:
-Provenienzforschung auf Grundlage der Washingtoner Prinzipien (https://www.kulturgutverluste.de/Webs/DE/Stiftung/Grundlagen/Washingtoner-Prinzipien/Index.html) und der Gemeinsamen Erklärung des Bundes, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände (https://www.kulturgutverluste.de/Webs/DE/Stiftung/Grundlagen/Gemeinsame-Erklaerung/Index.html) zu möglicherweise NS-verfolgungsbedingten Erwerbungszusammenhängen in der Antiken- und Kunstgewerbesammlung sowie den ägyptologischen und numismatischen Sammlungen des Museum August Kestner, in den Sammlungen des Historischen Museums am Hohen Ufer und in der Autographen-Sammlung des Stadtarchivs
-Forschungen zu den NS-Geschäften der Kunsthändler Emil Backhaus, Karl von der Porten und Erich Pfeiffer aus Hannover, zu ihren Verkäufen an die Museen der Stadt Hannover sowie zur Provenienz der davon heute noch in den kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Hannover vorhandenen Kulturgüter. Vorbereitung eines entsprechenden Beitrags für den Tagungsband "Regionaler Kunsthandel - eine Herausforderung für die Provenienzforschung?!" des Bomann-Museums Celle und der Koordinierungsstelle Provenienzforschung in Niedersachsen.
-Forschungen zur Geschichte und insbesondere zur Büchersammlung des NSDAP-Gauarchivs Südhannover-Braunschweig, des Vereins "Parteimuseums Niedersachsen e.V." und der Stiftung "Germanisch-zeitgeschichtliche Sammlung" des Oberpräsidenten der preußischen Provinz Hannover sowie Provenienzforschung auf Grundlage der Washingtoner Prinzipien (1998) und der Gemeinsamen Erklärung (1999) zu den NS-verfolgungsbedingten Entzugsvorgängen innerhalb des Buchbestands mit insgesamt 1504 Signaturen, die 1985 von der Stadtbibliothek Hannover dem Stadtarchiv Hannover übergeben wurden (Bestand "NSDAP-Gauarchiv und -Museum", ehemals "Sammlung Lauenstein"). Vorbereitung einer entsprechenden Publikation in den "Hannoverschen Geschichtsblättern", Nr. 75/2021.
-Personengeschichtliche Forschung zu den tatsächlichen Erb/innen Klara Berliners (1897-1943), insbesondere zur NS-Verfolgungsgeschichte von Siegfried und Bernhard Berliner sowie Aushandlung einer "gerechten und fairen Lösung" in Bezug auf den Rokoko-Schrank und die Stramin-Platte Klara Berliners in den Sammlungen der Museen für Kulturgeschichte mit ebendiesen Erb/innen sowie personengeschichtliche Forschungen zu weiteren vermeintlichen Erb*innen, siehe dazu meine Publikationen unten! sowie das Feature von Lorenz Schröter: https://www.ndr.de/ndrkultur/Feature-Klaras-Schrank,audio664738.html (Langversion: 53 Minuten) und kürzere Version auf https://www.deutschlandfunkkultur.de/dlf-das-feature-detailseite.3720.de.html?dram:article_id=465572Im (44 Minuten)
-Forschungen zu den Sammlungsgegenständen (Münzen, Bücher, Porzellan und Autographen) mit der Provenienz "Georg Pfanneberg" (1869-1946) im Museum August Kestner, im Historischen Museum Hannover und im Stadtarchiv Hannover
-Forschungen zu den Geschäftsbedingungen und -beziehungen des jüdischen Berliner Kunsthändlers Dr. phil. Philipp Lederer (1872-1944)angesichts antisemitischer NS-Verfolgungspolitik, Forschungen zu seiner Flucht in die Schweiz 1938 sowie genealogische Untersuchungen zu seinen rechtmäßigen Erb*innen
-Forschungen zur Rolle Hermann Gläsers (1905-1981) in der SAJ, SPD, Ran-Widerstandsgruppe, DAF, NSV und in der Ahlborn AG in Hildesheim sowie zu seinen zwölf Büchern im Stadtarchiv Hannover aus dem NSDAP-Gauarchiv Südhannover-Braunschweig.

Frühere Position(en)

-Wissenschaftlicher Berater in dem deutsch-polnischen Dokumentarfilm "Die Aufseherin – Der Fall Johanna Langefeld", siehe: http://www.rohdedahl.de/johannas-geheimnis.html, 2013-2016, der Film ist online zu sehen auf: https://vimeo.com/331389672; Passwort:filmPOLSKA. Siehe den Pressespiegel hier: http://www.rohdedahl.de/DIE-AUFSEHERIN-ARD-29-07-20-Presse.pdf
-Antragsphase Post-Doc-Projekt „Das Afrika der 68er. Diskussionen und Aktionen zum subsaharischen Afrika in der französischen und westdeutschen Studierendenbewegung der 1968er Jahre, 2015-2016
-Wissenschaftlicher Berater der Fundacja Wyzszej Szkoly Artystycznej Homo Faber, Warschau, in dem Videofilm-Projekt „Kobiety Ravensbrück“ (Frauen aus Ravensbrück) für das Muzeum Pod Zegarem in Lublin, 2015-2016
-Mitglied im DFG-Netzwerk "Welt aneignen. Alltagsgeschichte in transnationaler Perspektive", 2012-2015, siehe: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/aoi/koreanistik/cks/archiv/dfg-netzwerk-alltagsgeschichte-2012-2015/
-Wiss. Mitarbeiter für Planung, Organisation und Verwaltung, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, 2013-2014
-Wiss. Berater der Fundacja Wyzszej Szkoly Artystycznej Homo Faber, Warschau, in dem Dokumentarfilmprojekt „Bylem w Treblince“ zum NS-Vernichtungslager Treblinka, 2013
-Wiss. Mitarbeiter der Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (MGR/StBG), Hauptausstellung "Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Gedenken", Die französischen und die frakophonen belgischen Gefangenen des Frauen- und Männer-Konzentrationslagers Ravensbrück, 2011-2013
-Wiss. Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Hauptausstellung "Das Konzentrationslager Mauthausen 1938–1945", Recherchen nach dreidimensionalen Ausstellungsobjekten in der Gedenkstätte Yad Vashem und zu den SS-Aufseherinnen des Frauen-KZ Mauthausen, Jerusalem, 2012-2013
-Leiter der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin/ Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, 2011-2012
-2011, Promotion zum Dr. phil. an der Universität Erfurt.
-Promotionsstipendiat der Fondation pour la Mémoire de la Shoah, 2009-2011
-Lehrbeauftragter der Universität Erfurt, 2008, siehe: https://www.uni-erfurt.de/geschichte/historischeanthropologie/archiv/lehrveranstaltungen/ba-und-ma-studium/#c44095
-Promotionsstipendiat der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, 2005-2009
-Charles H. Revson Foundation Fellow am Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies/ United States Holocaust Memorial Museum, 2006, siehe: https://www.ushmm.org/research/about-the-mandel-center/all-fellows-and-scholars/johannes-schwartz-2005 (letzter Zugriff: 9.12.2020)
-Promotionseinstiegsstipendiat des Vizepräsidiums für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Angelegenheiten der Universität Erfurt, 2004
-Wissenschaftlicher Mitarbeiter der MGR/StBG, Konzeption und Erarbeitung der Dauerausstellung und des Buches "Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück", 2002-2007
-Dolmetscher und Übersetzer deutsch-französisch für die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, die Fondation pour la Mémoire de la Déportation (Paris), die Internationalen Komitees von Ravensbrück und Sachsenhausen und die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundinnenkreis e.V., 2000-2014

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

„Weibliche Angelegenheiten“. Handlungsräume von KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg
im März 2018 erschienen im Verlag "Hamburger Edition" in der von Michael Wildt, Jörg Barberowski und Stefanie Schüler-Springorum herausgegebenen Reihe „Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ , siehe:
https://www.hamburger-edition.de/buecher-e-books/artikel-detail/d/2137/Weibliche_Angelegenheiten/
English Translation: »Female Affairs«: Female Concentration Camp Guards in Ravensbrück and Neubrandenburg
Available rights: All languages
Please see: https://www.hamburger-edition.de/fileadmin/user_upload/Hamburger_Edition/Foreign_rights/HamburgerEdition_ForeignRights_StudiesHistoryOfViolence_2018.2_20181005.pdf

Rezensionen zum Buch:
Prof. Dr. Thomas Kühne, Clark University, Worcester, MA, in: Historischen Zeitschrift, Band 308, Heft 2: https://doi.org/10.1515/hzhz-2019-1165
Prof. Dr. Karin Orth, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i.B., in: Damals. Das Magazin für Geschichte, Jg. 50, Nr. 7/2018, S. 59: https://www.wissenschaft.de/rezensionen/buecher/kz-aufseherinnen-terror-und-gewalt/
Dr. Juliane Brauer, in: Neue Politische Literatur 2019, https://doi.org/10.1007/s42520-019-00131-2,
Andrea Halbritter, auf: https://cotelangues.com/de/studie-handlungsraumen-kz-aufseherinnen/
Sylvia Köchl, in: Missy Magazine, 04/2018, S. 109
Dr. Andrea Rudorff, Fritz Bauer Institut Frankfurt/Main, in: Einsicht, Bulletin des Fritz Bauer Instituts, Jg. 10, Nr. 19/2018, S. 92: https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/einsicht/2018/ReviewMonograph835505340
Anna-Raphaela Schmitz, Zentrum für Holocaust-Studien, Institut für Zeitgeschichte, München, In: H-Soz-Kult, 14.11.2018, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-25930>
Horst Thum, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 66. Jg., 2018, Heft 11, S. 975

Next book presention in English:
"Violence and Gender. Agency of Female Concentration Camp Guards in Ravensbrück from a Micro-Historical and Narratological Perspective".
New Literary Observer 27th Bathhouse Readings on the subject:
“Anthropology of Violence: State, Society, Culture.”
Annual international conference
Zoom conference,
Middle of April, 2021.

Artikel

-„Der Sammler“. Georg Pfanneberg als Provenienz in den kulturhistorischen Sammlungen der Städte Hannover und Göttingen unter besonderer Berücksichtigung der NS-Verfolgungsgeschichte Alma Seligmanns, in: Göttinger Jahrbuch, Nr. 68/2020, S. 101-126.
-Podiumsdiskussion mit Jan Fragel, Anja Gubelmann, Angela Jannelli, Marcus Kenzler, Silke Reuther und Edwaard van Voolen, in: Claudia Andratschke und Maik Jachens (Hrsg.): Nach dem Erstcheck. Provenienzforschung nachhaltig vermitteln (Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen Bd. 1), Hannover 2020, S. 120-139.
-Die Bücher Hermann Gläsers im Stadtarchiv Hannover: Provenienzforschung zum Verhältnis von Widerstand und Anpassung im NS-Staat, in: Mitteilungen. AJB. Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Nr. 2/2020, S. 39-47 (zu bestellen über archiv@arbeiterjugend.de).
-Britische und französische Prozesse gegen SS-Aufseherinnen aus dem Frauen-KZ Ravensbrück im Vergleich, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistische Verfolgung in Norddeutschland, Heft 19: Alliierte Prozesse und NS-Verbrechen, Bremen 2020, S. 120-130.
- Comparison of Britsh and French trials of female SS guards from the Ravensbrück concentration camp, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistische Verfolgung in Norddeutschland, N°19: Alliierte Prozesse und NS-Verbrechen, Bremen 2020, p. 262.
- Die Bestände im Stadtarchiv Hannover als Gegenstand und Materialgrundlage der NS-Provenienzforschung am Fallbeispiel Emil Meyer, Fritz Schaper und Klara Berliner, in: Archiv-Nachrichten Niedersachsen. Mitteilungen aus niedersächsischen Archiven, Nr. 23/2019, 4. Niedersächsischer Archivtag, S. 87-92.
- Was ist Provenienzforschung? Die Washingtoner Prinzipien, ihre Umsetzung in Deutschland und Forschungen in der Landeshauptstadt Hannover, in: Museum August Kestner, Johannes Schwartz und Simone Vogt (Hrsg.), Spuren der NS-Verfolgung. Provenienzforschung in den kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Hannover, Wienand Verlag, Köln 2019, S. 16-25.
- Wem gehören die Goldmünzen Albert Davids? Das Testament und das Versteck als Folge antisemitischer NS-Verfolgungspraxis, in: ebd., S. 74-93.
- „Der Preis für den Schrank“ ist „sehr billig“– Der NS-verfolgungsbedingte Entzug des Rokoko-Schranks und der Stramin-Platte der jüdischen Fabrikantentochter Klara Berliner, in: ebd., S. 94-119.
- „Scheinbare Sicherheit“. Geschäftsbeziehungen Philipp Lederers und seine NS-Verfolgungsgeschichte, in: ebd., S. 136-159.
- Ein Geburtstagsgeschenk für Hermann Göring. Zur Provenienzgeschichte des griechischen Grabmals, in: ebd., S. 170-183.
- Die NS-Verfolgungsgeschichte der jüdischen Fabrikantentochter Klara Berliner aus Hannover und die Versuche der „Wiedergutmachung“, in: Hannoversche Geschichtsblätter Neue Folge, Bd. 72/2018, S. 261-286(zu bestellen über: https://www.wehrhahn-verlag.de/public/index.php?ID_Section=1&ID_Category=10&ID_Product=1282uct=1282 ).
- Provenienzforschung zu den Goldmünzen Dr. med. Albert Davids, in: Hannoversche Geschichtsblätter Neue Folge, Bd. 71/2017, S. 235-257 (zu bestellen über: http://www.wehrhahn-verlag.de/public/index.php?ID_Section=1&ID_Category=10&ID_Product=1217uct=1217)
- Anti-Semitism, in: Andrew Stuart Bergerson und Leonard Schmieding (Hrsg.), Ruptures in the Everyday. Views of Modern Germany from the Ground, New York/ Oxford 2017, S. 168-200 (zus. mit Susanne Beer und Maximilian Strnad).
- La dynamique sociale de la sélection. L’action « 14f13 » au camp de concentration de Ravensbrück, in : De l'Aktion T4 à l'Aktion 14f13, dossier préparé par Georges Bensoussan et Jean-Marie Winkler, in: La Revue d’Histoire de la Shoah (RHS), N° 199 (octobre 2013), S. 271-292.
- Les marges de manœuvre de trois gardiennes SS dans le camp de concentration pour femmes de Ravensbrück, in : Pierre Truche (Hrsg.) : Juger les crimes contre l'humanité, 20 ans après le procès Barbie, Lyon: ENS Éditions, 2009, S. 167-182.
- Handlungsräume einer KZ-Aufseherin. Dorothea Binz - Leiterin des Zellenbaus und Oberaufseherin, in: Simone Erpel (Hrsg.), Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück, Berlin 2007, S. 59-71.
- Die französischen Militärgerichtsprozesse gegen KZ-Aufseherinnen. Probleme und Grenzen der Beweisführung, in: ebenda, S. 129-141.
- Zur Zukunft der Gedenkstätte Majdanek. Die aktuellen Ausstellungen und Empfehlungen für ihre Neugestaltung (zusammen mit Grzegorz Plewik und Lavern Wolfram), in: Wojciech Lenarczyk, Andreas Mix, Johannes Schwartz und Veronika Springmann (Hrsg.): KZ-Verbrechen. Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihrer Erinnerung, Berlin, Metropol-Verlag 2007, S. 245-263.
- Neubrandenburg (Lager Ihlenfelder Straße und Lager Waldbau)(zusammen mit Angelika Meyer), in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 4: Flossenbürg, Mauthausen, Ravensbrück, München 2006, S. 575-582. Angelika Königseder (Red.), München, Verlag C.H. Beck oHG, 2006, S. 575-582.
- Handlungsoptionen von KZ-Aufseherinnen. Drei alltags- und geschlechtergeschichtliche Fallstudien, in: Helgard Kramer (Hrsg.), NS-Täter aus interdisziplinärer Perspektive, Martin Meidenbauer Verlag, München 2006, S. 349-374.
- Geschlechtsspezifischer Eigensinn von NS-Täterinnen am Beispiel der KZ-Oberaufseherin Johanna Langefeld, in: Viola Schubert-Lehnhardt (Hrsg.): Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus, Protokollband der Fachtagung vom 17.-18. September 2004 in Bernburg, Gerbstedt 2005, S. 56-82 [zu bestellen über die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt, Regionalgeschäftsstelle Halle/Saale, Mail: gs-halle@rosaluxsa.de]
- Das Selbstverständnis Johanna Langefelds als SS-Oberaufseherin, in: Ulrich Fritz, Silvija Kavcic, Nicole Warmbold (Hrsg.): Tatort KZ, Neue Beiträge zur Geschichte der Konzentrationslager, Verlag Klemm&Oelschläger, Ulm 2003, S. 71-95.
- Die Selektion und Zusammenstellung der Vernichtungstransporte nach Bernburg im Februar und März 1942 im Frauen-KZ Ravensbrück, in: Ravensbrückblätter Nr. 115, Juni 2003.

Rezensionen:
-Suderland, Maja, Inside Concentration Camps. Social Life at the Extremes, translated by Jessica Spengler, Rezension auf Deutsch in: German Studies Review, Volume 40, Number 1, Februar 2017, S. 227-229, online auf: https://doi.org/10.1353/gsr.2017.0037 (letzter Zugriff: 10.4.2019)
-Hördler, Stefan, Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr, Göttingen 2015, rezensiert in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistische Verfolgung in Norddeutschland, Heft 17, Jg. 2016, S. 220-223.
- Kittel, Sabine: "Places for the Displaced". Biographische Bewältigungsmuster von weiblichen jüdischen Konzentrationslager-Überlebenden in den USA (= Haskala 32). Hildesheim: Georg Olms Verlag - Weidmannsche Verlagsbuchhandlung 2006, rezensiert in H-Soz-u-Kult, 31.1.2008, online auf: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&id=88618861 (letzter Zugriff: 16.7.2019)
- „Und dann kommst Du dahin an einem schönen Sommertag“ Die Frauen von Ravensbrück. Rezension des neuen Buches von Loretta Walz, in: ravensbrückblätter Nr. 125 (Dezember 2005), S. 16.
- Zur Geschichte der Konzentrationslager. Gabriel, Ralph; Mailänder-Koslov, Elissa; Neuhofer, Monika; Rieger, Else (Hg.), Lagersystem und Repräsentation. Interdisziplinäre Studien zur Geschichte der Konzentrationslager, Tübingen 2004, rezensiert in: Newsletter zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Informationen des Fritz Bauer Instituts, Nr. 27 (Herbst 2005), S. 70-71.
- Strebel, Bernhard: Das KZ Ravensbrück. Geschichte eines Lagerkomplexes. Paderborn 2003, rezensiert in: H-Soz-u-Kult, 24.1.2005, online auf: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-1-056 (letzter Zugriff: 16.7.2019)
- Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. 1939-1945. Buchbesprechung in: ravensbrückblätter Nr. 117 (Dezember 2003).

Herausgeberschaften und Editionen

- Spuren der NS-Verfolgung. Provenienzforschung in den kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Hannover, erschienen am 23. September 2019 im Wienand Verlag, Köln, herausgegeben zusammen mit dem Museum August Kestner und Simone Vogt, siehe:https://www.wienand-verlag.de/Programm/Neue-Buecher/Spuren-der-NS-Verfolgung.html; Rezension zum Sammelband: Ursula Kampmann, in: MünzenWoche, 4.6.2020, online auf:
https://muenzenwoche.de/provenienzforschung-und-was-es-bringt/
(letzter Zugriff: 17.8.2020); Marc Jarzebowski, 25.11.2020, online auf: https://www.jarzebowski.de/spuren-der-ns-verfolgung/, English Review here: https://www.jarzebowski.de/en/spuren-der-ns-verfolgung-english/ (letzter Zugriff: 9.12.2020)

-KZ-Verbrechen. Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihrer Erinnerung, Berlin: Metropol-Verlag, 2007, herausgegeben zusammen mit Wojciech Lenarczyk, Andreas Mix und Veronika Springmann

- Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück. Begleitband zur Ausstellung (Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Bd. 17), Berlin: Metropol-Verlag, 2007, konzipiert und erarbeitet zusammen mit Simone Erpel (Herausgeberin), Jeanette Toussaint und Lavern Wolfram (Redaktion)

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Kurator von zeithistorischen Ausstellungen:
Museum August Kestner (05.12.2018-29.09.2019):
"Spuren der NS-Verfolgung
Über Herkunft und Verbleib von Kulturgütern in den Sammlungen der Stadt Hannover", zusammen mit Simone Vogt, siehe die Besprechungen der Ausstellung von Dr. Daniel Schacht in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”(https://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Kestner-Museum-praesentiert-Raubkunst-aus-der-Nazizeit), von Stefan Gohlisch in der “Neuen Presse” (https://www.neuepresse.de/Nachrichten/Kultur/Kestner-Museum-zeigt-Spuren-der-NS-Verfolgung) und den Fernsehbericht von Sat1:
https://www.sat1regional.de/ausstellung-zeigt-von-nazis-geraubte-gegenstaende/

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück:
"Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück" (16.10.2004-2017), zusammen mit Simone Erpel (Projektleitung), Jeanette Toussaint und Lavern Wolfram

Organisierte Fachtagungen:
6/2017 - Arbeitsgruppentreffen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen im Niedersächsischen Landesmuseum, im Sprengel-Museum und im Museum August Kestner in Hannover
2016-2011 26. bis 28. Arbeitstreffen Forschungen zum Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht
-6/2016 „Aktuelle Perspektiven in der Konzentrationslager-Forschung. Geschlechtersensible und akteurszentrierte Ansätze“, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin, http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31139
-3/2012 Von der Lichtenburg nach Ravensbrück. Geschichte und Gedenken“, Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Annaburg.
-10/2011, Häftlingsverbände als Akteure im sozialen Feld der Erinnerungspolitiken“, Martin-Niemöller-Haus, Berlin
10/2005 - Workshop zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Staatliche Gedenkstätten Lublin und Belzec, https://www.hsozkult.de/event/id/termine-4262
10-11/2003 - Präsentation von SS-Personal in KZ-Gedenkstätten. Quellen und Überlieferungen, https://www.hsozkult.de/event/id/termine-2137

Gehaltene Vorträge (Auswahl):
-1.3.2021, NS-Geschäfte von Kunsthändlern in Hannover und die kulturhistorischen Sammlungen der Stadt Hannover, Online-Tagung.
-31.10.2020: „'Einige Blitzlichter aus der Praxis': Johanna Sturm als Zeugin der Gewalt im Frauen-KZ Ravensbrück", Zoom-Vortrag.
-1.12.2019: "Der Sammler". Fragen zur Provenienz der Sammlungsgegenstände des Numismatikers und Privatgelehrten Georg Pfanneberg (1869-1946) in den städtischen Museen in Hannover und Göttingen, Städtisches Museum Göttingen
-27.9.2019: "Memorializing war crimes. Ruins, monuments and exhibitions in Nazi concentration camp memorial sites in Germany and Poland", http://cgsi.ac/bbs/board.php?bo_table=eng_notice&wr_id=51d=51, Critical Global Studies Institute (CGSI), Sogang University, Seoul, South Korea
-26.9.2019: »Remembering violence, war crimes and agency: post-war trials and investigations against female concentration camp guards in Germany«, http://cgsi.ac/bbs/board.php?bo_table=eng_notice&wr_id=50d=50
CGSI, Seoul, South Korea
-4.7.2019: „Von der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt“: Bücher in NSDAP-Gauarchiven am Beispiel Südhannover-Braunschweig, Ostfriesisches Landesmuseum Emden
-25.4.2018: Münzen und antike Kulturgüter. Provenienzforschung am Museum August Kestner, Archäologisches Institut, Göttingen
-14.11.2015 : Verletzende Sprache: Verknüpfungen von verbaler und körperlicher Gewalt, Seminarzentrum Gut Siggen
-3.10.2012: Geschlechtsspezifische Handlungsräume von Aufseherinnen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, GSA Conference, Milwaukee/WI, USA
-14.12.2009 : Gardiennes SS à Ravensbrück et à Neubrandenburg. Les marges de manœuvre et comportements, Mémorial de la Shoah, Paris
-4.5.2006: The Memoirs by Charlotte Delbo and the History of Ravensbrück and Auschwitz, San José State University/CA, USA
-27.4.2006: Areas of Maneuver of Female Nazi Perpetrators. A Case Study of the First Female Chief SS Guard of Ravensbrück and Auschwitz, University of Minnesota, Minneapolis/MN, USA