Der Erste Weltkrieg 1914-1918 - Ereignis und Erinnerung

"Aus Anlass des 90. Jahrestages wird das Deutsche Historische Museum eine große Ausstellung über den Ersten Weltkrieg und seine politischen, gesellschaftlichen und mentalen Folgen präsentieren. Sie wird vom 12. Mai bis zum 16. August 2004 im neuen, architektonisch bedeutenden Erweiterungsbau des Zeughauses (Entwurf I.M. Pei) auf drei Etagen zu sehen sein. Die Schau thematisiert die fundamentale Bedeutung des Ersten Weltkrieges für die internationale Geschichte. Der erste globale Konflikt des 20. Jahrhunderts markiert eine einschneidende Zäsur in der europäischen Politik: Tiefgreifende politische und gesellschaftliche Wandlungsprozesse waren seine Folge, die Rolle Europas in der Welt veränderte sich. Mit diesem Krieg erst - so ein bekannter Topos - ging das "lange 19. Jahrhundert" zu Ende. Ziel der Ausstellung ist es, einen militärischen Konflikt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, der als die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" gilt. Die dreiteilige Ausstellungsstruktur vermittelt den Besuchern die grundlegend neue Kriegserfahrung mit ihren Konsequenzen für Individuen und Gemeinwesen, stellt die Nachkriegsordnung in internationaler Perspektive dar und zeigt schließlich Formen der Erinnerungskultur in verschiedenen Staaten auf. Die historische Bedeutung und die Gegenwartsbezüge des Ersten Weltkrieges werden herausgestellt. Der Krieg von 1914/18, schon von den Zeitgenossen als epochale Zäsur empfunden, spielt noch heute in kollektiven Erinnerungen eine wichtige Rolle. Der Einsatz unterschiedlicher Medien verleiht der Ausstellungsgestaltung ein eigenes Profil. Die Ausstellung präsentiert Objekte aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums, Exponate einer großen Anzahl internationaler Leihgeber sowie Dokumente und Erinnerungsgegenstände aus Privatbesitz."
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Deutschland

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