Der Landsknecht im Spiegel der Renaissancegraphik um 1500 - 1540.

Von

Birgit von Seggern

Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, DE

Dissertation von Birgit von Seggern (2003): "Der Landsknecht wurde in der Kunst, vor allem in der Graphik der Renaissance zu einem beliebten Darstellungsobjekt. Er, wie auch sein „Söldnerkollege“, der Schweizer Reisläufer, wurde erstmals als Repräsentant des militärischen Fußvolkes für wert erachtet, als Einzelperson festgehalten zu werden. Zuvor trat der einzelne Kämpfer in Belagerungs- oder Kampfszenen hinter der Masse des Fußvolkes zurück. Einzeldarstellungen waren Angehörigen der höheren Kriegerstände, wie den Rittern vorbehalten. Die Graphiken, insbesondere die Druckgraphiken stehen im Mittelpunkt dieser Dissertation. Sie setzten sich intensiver und häufiger als andere Kunstträger mit den Landsknechten auseinander. Zugleich boten sie den Künstlern eine besondere Freiheit in der Wahl und Ausgestaltung der Themen, da sie kaum an thematische Vorgaben eines Auftraggebers gebunden waren. Die Graphiken geben Zeitstimmungen und Modeerscheinungen deutlich wieder. Gerade die Söldnergraphiken scheinen den Publikumsgeschmack genau getroffen zu haben. Sie wurden häufig als Serie geschaffen oder wurden zu einer solchen aus Verkaufsgründen zusammengestellt."
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