Dr. Magnus Koch (Dr.)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (freier wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Forschung und Projekte

Frühere Position(en)

Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Politics of Remembrance" an der Universität Wien
Beratung der Stadt Wien - Projekt Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz (2012/2013) / Kuratierung einer Online-Ausstellung
Contractor für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ Eschborn)- Projekt African Union Border Project (2011/2013)
Projekt der Weiße Rose Stiftung (München) sowie der Körber Stiftung (Hamburg): Hamburg und die Weiße Rose (2010/2011)
Kurator am Deutschen Historischen Museum (Ausstellung "Deutsche und Polen"(2008/2009)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (2006/2007)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung für Wissenschaft und Kultur (1999-2001)
Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung (1999/2003)

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

Gemeinsam mit Lisa Rettl: „Und da habe ich gesprochen als Deserteur." Richard Wadani - Eine politische Biografie, Milena Verlag, Wien 2015.
Fahnenfluchten. Deserteure der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Lebenswege und Entscheidungen, Schöningh Verlag, Paderborn 2008.

Artikel

»Es sind indes auch Fälle denkbar, in denen das Delikt der Wehrkraftzersetzung als eine politische Straftat in Erscheinung tritt«. Ambivalenzen in der Entschädigung von Opfern der NS-Militärjustiz in Hamburg. In: Bade, Claudia; Garbe, Detlef; Koch, Magnus; Skowronski, Lars (Hg.): "Rücksichten auf den Einzelnen haben zurückzutreten". Hamburg und die Wehrmachtjustiz im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 2017 (im Erscheinen).
Das Stigma Fahnenflucht. Überlegungen zur Bedeutung männlicher Selbstbilder von Wehrmachtsdeserteuren. In: Wehrmachtsjustiz. Kontext - Praxis - Nachwirkungen, Wien 2011.
Prägung – Erfahrung – Situation.Überlegungen zur Frage, warum Wehrmachtssoldaten ihre Truppe verließen. In: Kirschner, Albrecht (Hg.): Deserteure, Wehrkraftzersetzer und ihre Richter. Marburger Zwischenbilanz zur NS-Militärjustiz vor und nach 1945, Marburg 2010, S. 149-162.
Gerhard Solf – Sinnbildungsprozesse eines Deserteurs und „Bunkerspezialisten“. In: Herrmann, Ulrich (Hg.): Junge Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Schriftenreihe Materialien zur historischen Jugendforschung, Weinheim 2010, S. 192-211.
Essay: Unbequeme Wahrheiten: Manfred Messerschmidt: Die Wehrmacht im NS-Staat. Zeit der Indoktrination. Hamburg 1969. In: Danyel, Jürgen; Kirsch, Jan-Holger; Sabrow, Martin (Hg.): 50 Klassiker der Zeitgeschichte, Göttingen 2007, S. 46-50.
Aktuelle Rezension: Thomas R. Grischany: Der Ostmark treue Alpensöhne. Die Integration der Österreicher in die großdeutsche Wehrmacht, 1938–45 (http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-24611?title=t-grischany-die-integration-der-oesterreicher-in-die-wehrmacht&recno=2&q=&sort=&fq=&total=15216;fq=&total=15216)

Herausgeberschaften und Editionen

Bade, Claudia; Garbe, Detlef; Koch, Magnus; Skowronski, Lars (Hg.): "Rücksichten auf den Einzelnen haben zurückzutreten". Hamburg und die Wehrmachtjustiz im Zweiten Weltkrieg, Hamburg 2017 (im Erscheinen).
Gemeinsam mit Juliane Alton, Thomas Geldmacher und Hannes Metzler: "Verliehen für die Flucht von den Fahnen." Das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien, Göttingen, Wallsteinverlag, 2016 (im Erscheinen).
Gemeinsam mit Thomas Geldmacher u.a.: "Da machen wir nicht mehr mit". Österreichische Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht, Wien 2010.
Gemeinsam mit Burkhard Asmuss, u. a.: Deutsche und Polen. Abgründe und Hoffnungen, Dresden 2009.
Gemeinsam mit Ulrich Baumann: »’Was damals Recht war… Soldaten und Zivilisten vor den Gerichten der Wehrmacht’. Begleitband zur Wanderausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas«, Berlin 2008.

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Alltagsgeschichte
Ausstellungen
Biographieforschung
Erinnerungskultur
Gendergeschichte