Dr. Claudia Kemper

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Historisches Seminar

Universität Hamburg

Forschung und Projekte

Derzeitige Position(en)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Aktuelle(s) Projekt(e)

- Die Handelskammer Hamburg während der NS-Zeit

- Wann ist Frieden? Beobachtungen und Repräsentationen von Transitionsprozessen im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts

Frühere Position(en)

Vertretungsprofessuren an den Universitäten Halle, Köln, Gießen, Kiel
2014-2019 Hamburger Institut für Sozialforschung
2009-2014 Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
2006-2009 Universität Hamburg, Fachbereich Geschichte

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

- Medizin gegen den Kalten Krieg. Ärzte in der anti-atomaren Friedensbewegung der 1980er Jahre.
- Das Gewissen 1919 bis 1925. Kommunikation und Vernetzung der Jungkonservativen, München 2011.

Artikel

• Wann ist der Krieg vorbei? Gewalterfahrungen im Übergang vom Nachkrieg zum Frieden, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 15 (2018), H. 2, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/2-2018/id=5596, Druckausgabe: S. 340-357.
• „Gespannte Verhältnisse“ in der europäischen Zeitgeschichte, in: Claudia Kemper (Hg.), „Gespannte Verhältnisse. Frieden und Protest in Europa seit den 1970er Jahren“, Essen 2017, S. 9-26.
• „Fenster im Kalten Krieg. Über Grenzen, Alternativen und Reichweite einer binären Ordnungsvorstellung“, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 75/2 (2016), S. 481–488.
• „The Nuclear Arms Race is Psychological at its Roots“. Physicians and their therapies for the Cold War, in: Matthew Grant/Benjamin Ziemann (Hg.), Understanding the imaginary war: Culture, thought and nuclear conflict, 1945–90, Manchester 2016, S. 213–237.
„• Nuclear Attack and Civil Defense: Preparing for the Worst-Case Scenario in Politics and Science, in: The Nuclear Crisis: Arms Race, Atomic Anxiety, and the German Peace Movement of the 1980s, ed. by Christoph Becker-Schaum, Philipp Gassert, Martin Klimke, Wilfried Mausbach, Marianne Zepp, New York/Oxford 2016.
• Alles so schön friedlich hier!? Die Geschichte der Bundesrepublik zwischen Krieg und Frieden, in: Frank Bajohr/Anselm Doering-Manteuffel/Claudia Kemper/Detlef Siegfried (Hg.), Mehr als eine Erzählung. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Bundesrepublik, Göttingen 2016, S. 361-375.
- Organisation als Kommunikation und soziale Praxis: Zur Historisierung von Nichtregierungsorganisationen., in: "Formenwandel der Bürgergesellschaft" – Arbeitspapiere des Internationalen Graduiertenkollegs Halle Tôkyô, Herausgeber: Manfred Hettling, Tino Schölz, Maik Hendrik Sprotte, Daniel Watermann, Nummer 25/2016. Online unter
http://www.igk-buergergesellschaft.uni-halle.de/publikationen/arbeitspapiere/
- Globale Bedrohung und nationale Interessen – die Nichtregierungsorganisation IPPNW, in: Alexander Gallus/Axel Schildt/Detlef Siegfried (Hg.), Deutsche Zeitgeschichte – transnational, Göttingen 2015, S. 45-63.
- „Wir werden euch nicht helfen können.“ Medizinische Ethik und atomare Bedrohung zu Beginn der 1980er Jahre, in: Patrick Bernhard; Holger Nehring (Hrsg.), Den Kalten Krieg denken. Beiträge zur sozialen Ideengeschichte seit 1945, Essen 2013, S. 307-335.
- International, national, regional – Die Organisation „Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges“ und der Wandel im anti-atomaren Protest in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, in: Wandel des Politischen. Die Bundesrepublik Deutschland während der 1980er Jahre, hrsg. vom Archiv für Sozialgeschichte 52 (2012), S. 555-576.
- Geschlechtergeschichte, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 4.12.2012, URL: http://docupedia.de/zg/Geschlechtergeschichte?oldid=86062/sowie in: Frank Bösch/Jürgen Danyel (Hg.), Zeitgeschichte - Konzepte und Methoden, Göttingen 2012, S 329-351. (zus. mit Kirsten Heinsohn)
- Atomschlag und Zivilschutz. Vorbereitungen auf den Ernstfall in Politik und Wissenschaft, in: Die Nuklearkrise: Der Nato-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung der 1980er Jahre – Eine Einführung, hrsg. von Christoph Becker-Schaum, Philipp Gassert, Martin Klimke, Wilfried Mausbach, Marianne Zepp, Paderborn 2012, S. 309-324.
- Psychologische Abrüstung. Psychotherapeuten in der westdeutschen Friedensbewegung der frühen 1980er Jahre, in: Maik Tändler / Uffa Jensen (Hrsg.), Das Selbst zwischen Anpassung und Befreiung. Psychowissen und Politik im 20. Jahrhundert (Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen), Göttingen 2012, S. 168-185.

Herausgeberschaften und Editionen

Gespannte Verhältnisse. Frieden und Protest in Europa in den 1970er und 1980er Jahren, Essen 2017.

Mehr als eine Erzählung. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Bundesrepublik, Göttingen 2016 (zusammen mit Frank Bajohr, Anselm Doering-Manteuffel, Detlef Siegfried).

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Nachkriegszeiten, Biographik, Protest- und Bewegungsgeschichte; Historische Friedens- und Konfliktforschung; Organisationsgeschichte; Experten- und Intellektuellengeschichte; Geschlechtergeschichte; transatlantische Zeitgeschichte