Dr. Christina Brauner

Juniorprofessur

Fachbereich Geschichtswissenschaft

Universität Tübingen

Wilhelmstr. 36

DE

72074 Tübingen

christina.brauner@uni-tuebingen.de

https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/geschichtswissenschaft/seminareinstitute/mittelalterliche-geschichte/personen/brauner/

Forschung und Projekte

Aktuelle(s) Projekt(e)

- Dissertationsprojekt: Diplomatische Praxis im interkulturellen Kontext - Das Beispiel Westafrika, 17.-18. Jhdt. (abgeschlossen)
- PostDoc-Projekt: Praktiken der Werbung (1400-1850)
- Teilprojekt im SFB 1288 (Uni Bielefeld): Rechtsvielfalt in frühneuzeitlichen Kontaktzonen

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

Kompanien, Könige und caboceers. Interkulturelle Diplomatie an Gold- und Sklavenküste, 17.-18. Jahrhundert (Externa, Bd. 7), Köln u. a. 2015.

Artikel

- Ehrenmänner und Staatsaffären. Rollenvielfalt in der Verhandlungspraxis europäischer Handelskompanien in Westafrika, in: Arndt Brendecke (Hrsg.), Praktiken der Frühen Neuzeit, Köln u. a. 2015, S. 548-559.
- Weder Gottes- noch Selbsterkenntnis? Europäische Diskurse über afrikanischen „Fetischkult“ zwischen Früher Neuzeit und Moderne, in: Wolfgang Reinhard / Antje Linkenbach / Martin Fuchs (Hrsg.), Individualisierung durch christliche Mission? (Studien zur außereuropäischen Christentumsgeschichte), Wiesbaden 2015, S. 519-535.
- Das Verschwinden des Augenzeugen. Transformationen von Text und Autorschaftskonzeption in der deutschen Übersetzung des Guinea-Reiseberichts von Pieter de Marees (1602) und seiner Rezeption, in: Bettina Noak (Hrsg.), Auctoritas und Wissenstransfer in der frühneuzeitlichen niederländischsprachigen Literatur 1500-1800 (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung), Göttingen 2014, S. 19-60.
- Beim "König" von Anomabo. Audienzen an der westafrikanischen Goldküste als Schauplatz afrikanischer Politik und europäischer Konkurrenz (1751/2), in: Peter Burschel / Christine Vogel (Hrsg.), Die Audienz: Ritualisierter Kulturkontakt in der Frühen Neuzeit, Köln u.a. 2014, S. 269-310.
- Ein Schlüssel für zwei Truhen. Diplomatie als interkulturelle Praxis am Beispiel einer westafrikanischen Gesandtschaft nach Frankreich (1670/71), in: Historische Anthropologie 21,2 (2013), S. 199-226.
- Unkeuschheit oder wirtschaftliche Notwendigkeit? Diskursive Spielräume im Umgang mit Polygamie zwischen Naturrecht, Täufern und Westafrika, in: Saeculum 61,1 (2011), S. 99-139.
- „wu is all dinck so sehr verkehrt“. Rituale und Semantiken der Verkehrung im Münsteraner Täuferreich, in: Dominik Fugger (Hrsg.), Verkehrte Welten? Forschungen zum Motiv der rituellen Inversion (Historische Zeitschrift, Beiheft 60), München 2013, S. 192-217.
- Ironische Stiche, sarkastische Schnitte. Überlegungen zu einem Konzept der Bildironie am Beispiel der reformationszeitlichen Bildsatire, in: Frühmittelalterliche Studien 44 (2010) S. 437-459.
- Der Theaterkönig im Trauerspiel. Joan Dullaarts Drama über das Münsteraner Täuferreich zwischen wirkungsgeschichtlicher Tradition und politischer Aktualisierung, in: Christel Meier / Angelika Kemper (Hrsg.), Europäische Schauplätze des frühneuzeitlichen Theaters. Normierungskräfte und regionale Diversität, Münster 2011, S. 169-202.

Herausgeberschaften und Editionen

gem. mit Barbara Stollberg-Rilinger und Tim Neu (Hrsg.), Alles nur symbolisch? Bilanz und Perspektiven der Erforschung symbolischer Kommunikation, Köln u.a. 2013.
gem. mit Antje Flüchter (Hrsg.), Dimensions of Transcultural Statehood (Comparativ 2014, Heft 5), Leipzig 2015.