Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (Prof. Dr.)

Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas

Historisches Seminar der LMU München

Geschwister-Scholl-Platz 1

80539 München (DE)

martin.schulzewessel@lrz.uni-muenchen.de

089/21805480

Forschung und Projekte

Derzeitige Position(en)

Professor für Geschichte Osteuropas der LMU München Erster Vorsitzender des Collegium Carolinum Leiter der historischen Abteilung des Osteuropa-Instituts München

Aktuelle(s) Projekt(e)

Relgionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas in der Moderne

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

Russlands Blick auf Preußen. Die polnische Frage in der Diplomatie und politischen Öffentlichkeit des Zarenreiches und des Sowjetstaates 1697-1947, Stuttgart 1995 (= Dissertation FU Berlin 1994). Revolution und religiöser Dissens. Der römisch-katholische und russisch-orthodoxe Klerus als Träger religiösen Wandels in den böhmischen Ländern und der Habsburgermonarchie bzw. in Russland 1848-1922, Habilitationsschrift Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2001

Artikel

Historismus und konkurrierende kirchliche und konfessionelle Geschichtsdeutungen in Ostmittel- und Osteuropa zwischen den Weltkriegen, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 50 (2002), 2, S. 141-154. Das 19. Jahrhundert als „Zweites Konfessionelles Zeitalter“? Thesen zur Religionsgeschichte der böhmischen Länder in europäischer Hinsicht, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung, 2002, 2, S. 514-529. Religiöse Intoleranz, grenzüberschreitende Kommunikation und die politische Geographie Ostmitteleuropas im 18. Jahrhundert, in: Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert, hg. v. Jörg Requate und Martin Schulze Wessel, Frankfurt a.M. 2002, S. 63-78. Konfessioneller Konflikt im Nationalstaat ČSR, in: Religion im Nationalstaat zwischen den Weltkriegen. Polen – Tschechoslowakei – Ungarn – Rumänien, hg. v. Christian Maner und Martin Schulze Wessel, Stuttgart 2002, S. 75-105. „Die tschechische Nation ist tatsächlich die Nation Hussens“. Der tschechische Huskult im Vergleich zum deutschen Lutherkult, in: Lutherinszenierung und Reforamtionserinnerung, hg. v. Stefan Laube und Karl-Heinz Six, Leipzig 2003, S. 173-184. „Der Priester soll Bürger werden!“ – Priesterzölibat und bürgerliche Geschlechterordnung in Böhmen bzw. der Tschechoslowakei, in: Zwischen Kriegen. Nationen, Nationalismen und Geschlechterverhältnisse in Mittel- und Osteuropa 1918-1939, hg. v. Johanna Gehmacher/Elizabeth Harvey/Sophia Kemlein, Warschau 2003, S. 275-287. Zeitgeschichtsschreibung in Tschechien. Institutionen, Methoden, Debatten, in: Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa, hg. v. Alexander Nützenadel und Wolfgang Schieder, (=Geschichte und Gesellschaft, Sonderheft 20), Göttingen 2004, S. 307-328. Die Konfessionalisierung der tschechischen Nation, in: Nation und Religion in Europa. Mehrkonfessionelle Gesellschaften im 19. und 20. Jahrhundert, hg. v. Heinz-Gerhard Haupt und Dieter Langewiesche, Fr

Herausgeberschaften und Editionen

Osteuropäische Geschichte in vergleichender Sicht, hrsg. zusammen mit Michael G. Müller, Fikret Adanir, Christian Lübke, Berlin 1996. Europäische Öffentlichkeit. Transnationale Kommunikation seit dem 18. Jahrhundert, hg. zusammen mit Jörg Requate, Frankfurt a.M. 2002. Kirche und Staat, Religion im Nationalstaat zwischen den Weltkriegen. Polen – Tschechoslowakei – Ungarn – Rumänien, hg. zusammen mit Hans Christian Maner, Stuttgart 2002. Loyalitäten in der Tschechoslowakischen Republik. Politische, nationale und kulturelle Zugehörigkeiten, München 2004.

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete