Dr. Andreas Neumann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Universitätsgeschichtliche Forschungsstelle im Universitätsarchiv

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Bibliotheksplatz 2

DE

07743 Jena

andreas.neumann@uni-jena.de

Forschung und Projekte

Derzeitige Position(en)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universitätsgeschichtlichen Forschungsstelle im Universitätsarchiv der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte

Aktuelle(s) Projekt(e)

Die akademischen Ehrungen an der Universität Jena im kurzen 20. Jahrhundert. Von den institutionellen Umständen der Ehrungen bis zum politischen Handeln der Geehrten

Frühere Position(en)

Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

Gelehrsamkeit und Geschlecht. Das Frauenstudium zwischen deutscher Universitätsidee und bürgerlicher Geschlechterordnung (1865–1918) (in Vorbereitung).

Artikel

Produktive Polarisierung: Medizinisches Geschlechterwissen als Dynamisierungsfaktor in der Frauenbildungsfrage des späten 19. Jahrhunderts, in: Muriel González/Falko Schnicke (Hgg.): Popularisierungen von Geschlechterwissen seit der Frühen Neuzeit. Konzepte und Analysen (= HZ Beiheft; Bd. 79), Berlin 2020, S. 149–182.

Polarisierung oder Konsens? Universitätspolitische Entscheidungsprozesse zur Öffnung des Studiums für Frauen an der Jenaer Universität 1892–1907, in: Zeitschrift für Thüringische Geschichte Jg. 74 (2020), S. 131–159.

Vom „Unkenteiche alter Vorurtheile“ zur Erfahrungskunde? Die Bedeutung praktischer Erfahrung in veröffentlichten Umfragen zum „Frauenstudium“ unter Hochschullehrern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zwischen 1894 und 1918, in: Martin Göllnitz/Kim Krämer (Hgg.): Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale: Funktion, Aufgabe und Status von Hochschulen und Hochschullehrenden im öffentlichen Raum (= Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz Neue Folge; Bd. 17), Göttingen 2020, S. 267–294.

Interdisziplinäre Brücken – disziplinäre Blockade? Potentiale der WDA in der historischen Forschung am Beispiel der Frauenbildungsfrage, in: Saša Bosančić/Reiner Keller (Hgg.): Diskursive Konstruktionen. Kritik, Materialität, Subjektivierung, Interdisziplinarität – Perspektiven Wissenssoziologischer Diskursforschung; Bd. II (= Theorie und Praxis der Diskursforschung), Wiesbaden 2019, S. 227–243.

Universitätsgeschichte und Hochschulpolitik im Licht humanistischer Soziologie, in: Walter Rüegg: Zwischen Hochschule und Öffentlichkeit. Beiträge aus 50 Jahren Universitätsgeschichte und Hochschulpolitik, hrsg. v. Joachim Bauer, Ruth Meyer Schweizer u.a., Stuttgart 2016, S. 23-38.

Inmitten von Zeiss und Salana. Überlegungen zum Antisemitismus als Schnittmenge zwischen völkischer Weltanschauung und nationalsozialistischer Ideologie am Beispiel des Stadtkreises Jena, in: Peter Schulz, Matthias Quent, Andreas Neumann (Hg.): Antisemitismus am Beispiel Thüringen und Jena. Geschichte, Erscheinungsformen und Virulenz, Jena 2012, S. 25-58.

Lexikabeiträge

Art. „Frauenstimmrecht“, in: Jena: Lexikon zur Stadtgeschichte, hrsg. v. Rüdiger Stutz/Matias Mieth, Berching 2018, S. 213.

Art. „Verein Frauenwohl“, in: Jena: Lexikon zur Stadtgeschichte, hrsg. v. Rüdiger Stutz/Matias Mieth, Berching 2018, S. 680–681.

Art. „Frauenstudium“, in: Jena: Lexikon zur Stadtgeschichte, hrsg. v. Rüdiger Stutz/Matias Mieth, Berching 2018, S. 213–214.

Herausgeberschaften und Editionen

Walter Rüegg: Zwischen Hochschule und Öffentlichkeit. Beiträge aus 50 Jahren Universitätsgeschichte und Hochschulpolitik, hrsg. v. Joachim Bauer, Ruth Meyer Schweizer, i.Z.m. Andreas Neumann, Stefan Gerber, Notker Hammerstein, Stuttgart 2016.

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Universitäts- und Geschlechtergeschichte (19. und 20. Jhd.); Sozial- und Kulturgeschichte des Deutschen Kaiserreiches; Geschichtstheorie und historische Diskursanalyse; Geschichte der Sozial- und Geschichtswissenschaft