Dr. Corinna Tomberger

Referentin

Büro der Zentralen Frauenbeauftragten

Freie Universität Berlin

DE

14195 Berlin

corinna.tomberger@fu-berlin.de

Forschung und Projekte

Frühere Position(en)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination "Humboldt-Bachelor", bologna.lab, Humboldt-Universität zu Berlin
Gastprofessorin für das Fachgebiet Theorie und Geschichte der visuellen Kultur/Visual Studies, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, Universität der Künste Berlin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien, HAWK und Stiftung Universität Hildesheim
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination "Gender in die Lehre - Lehren mit Genderkompetenz" im Gleichstellungsbüro der Stiftung Universität Hildesheim
Freie Mitarbeiterin der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für die Vorbereitung der neuen Hauptausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Themenschwerpunkt "Ravensbrück-Gedächtnis in Europa"
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin für die Ausstellung "Flagge zeigen? Die Deutschen und ihre Nationalsymbole" am Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
Lehrbeauftragte am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, Universität der Künste Berlin
Lehrbeauftragte für Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Veröffentlichungen

Monographien (und Dissertation)

(2007): Das Gegendenkmal. Avantgardekunst, Geschichtspolitik und Geschlecht in der bundesdeutschen Erinnerungskultur, Bielefeld. Open access unter http://www.transcript-verlag.de/978-3-89942-774-5/das-gegendenkmal

Artikel

(2018): Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus, in: FFBIZ – Das feministische Archiv e. V. (Hg.): Wir haben sie noch alle! Perspektiven auf Feminismus, Frauenbewegung und Geschichte, Jubiläumspublikation, Berlin, S. 58-59.
(2016): Ein Denkmal für den unbekannten Deserteur. Das künstlerische Konzept von Olaf Nicolai im Kontext von Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, in: Juliane Alton/Thomas Geldmacher/Magnus Koch/Hannes Metzler (Hg.), „Verliehen für die Flucht von den Fahnen“. Das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien, Göttingen, S. 48-69.
(2015): Späte Anerkennung oder symbolpolitisches Feigenblatt? Zur Bedeutung eines Mahnmals für homosexuelle und transgender NS-Opfer in Wien, in: QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte/WASt – Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (Hg.), ZU SPÄT? Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus, Wien, S. 15-66.
(2015): Symbolpolitische Orte und geschichtspolitische Akteurinnen. Die Doppelrolle der Gedenkstätten im Streit um das Gedenken an verfolgte Homosexuelle, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, H. 16, hrsg. v. d. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Bremen, S. 100-109.
(2014): Homosexuellen-Geschichtsschreibung und Subkultur. Geschlechtertheoretische und heteronormativitätskritische Perspektiven, in: Michael Schwartz (Hg.), Homosexuelle im Nationalsozialismus. Neue Forschungsperspektiven zu Lebenssituationen von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen 1933 bis 1945, München, S. 19-26.
(2014): Weibliche Geehrte – männliche Tradition. Geschlechterpolitische Dimensionen des Lise Meitner-Denkmals, in: humboldt chancengleich, Jg. 6, November 2014, Sonderausgabe Lise Meitner, S. 40-41.
(2013): Männlichkeiten ins Bild gesetzt. Geschlechteranalytische Überlegungen zu einem Albumfoto aus dem Polenfeldzug, in: Anette Dietrich/Ljiljana Heise (Hg.), Männlichkeitskonstruktionen im Nationalsozialismus. Formen, Funktionen und Wirkungsmacht von Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und ihre Reflexion in der pädagogischen Praxis, Frankfurt a. M., S. 141-164. Siehe https://www.peterlang.com/view/9783653025835/9783653025835.00009.xml
(2013): Uckermark – Lesarten eines Gedenkortes, in: Forschungswerkstatt Uckermark (Hg.), Das Jugendkonzentrationslager Uckermark – Kontroversen um einen Gedenkort, Gütersloh, S. 125-151.
(2012): Das Berliner Homosexuellen-Denkmal: Ein Denkmal für Schwule und Lesben?, in: Insa Eschebach (Hg.), Homophobie und Devianz. Weibliche und männliche Homosexualität im Nationalsozialismus, Berlin, S.187-207.
(2010): The Counter-Monument. Memory Shaped by Male Postwar Legacy, in: Bill Niven/Chloe Paver (Hg.), Memorialization in Germany since 1945, Basingstoke, S. 224-232.
(2010): Künstlerische Re/konstruktionen von Geschichte: Der Erdboden als Projektionsfläche, in: kunst und kirche. Ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur, Jg. 73, Nr. 1: Projektion, S. 50-55.
(2008): „Veteran des deutschen Verbrechens“: Jochen Gerz. ‚Doing gender’ und ‚doing nation’ in der bundesdeutschen Erinnerungskultur, in: Sabine Lucia Müller/Anja Schwarz (Hg.), Iterationen: Geschlecht im kulturellen Gedächtnis, Querelles, Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung Bd. 13, S. 73-88.
(2007): Wessen Gedenken? Geschlechterkritische Fragen an das geplante Homosexuellen-Mahnmal, in: Invertito, Jahrbuch für Geschichte der Homosexualitäten, Jg. 9, Hamburg, S. 136-155.
(2003): Show your Wounded Manliness: Promises of Salvation in the Work of Joseph Beuys, in: Judith Still (Hg.), Men’s Bodies. Paragraph, Bd. 26, Nr. 1 & 2, Edinburgh, S. 65-76.
(2002): Die Wiederkehr des Künstlerhelden. Jochen Gerz im »Duell mit der Verdrängung«, in: Insa Eschebach/Sigrid Jacobeit/Silke Wenk (Hg.): Gedächtnis und Geschlecht. Deutungsmuster in Darstellungen des nationalsozialistischen Genozids, Frankfurt a.M./New York, S. 395-415.

Herausgeberschaften und Editionen

(2014): Gender- und Diversity-Kompetenzen in Hochschullehre und Beratung. Institutionelle, konzeptionelle und praktische Perspektiven, Hildesheim.