Domschatzkammer Essen

Kontakt

Land
Deutschland
PLZ
45127
Ort
Essen
Straße
Burgplatz 2
Telefon
0201 / 2204-206
Fax
0201 / 2204-236

Ansprechpartner

Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Ina Germes-Dohmen (Tel.: 0201-2204 419, Fax: 0201-2204 236,

Leitung

Leiterin: Dr. Birgitta Falk

Mitarbeiter/innen

Museumspädagogik: Dr. Ina Germes-Dohmen, Wiss. Mitarbeiterin: Andrea Wegener M.A.

Geschichte

Die Domschatzkammer wurde 1959 eingerichtet. Dafür wurden zwei Gewölberäume des 12. Jahrhunderts, in denen über Jahrhunderte der Schatz des Essener Frauenstiftes aufbewahrt wurde, durch einen schmalen zweigeschossigen Bau erweitert. Beim Umbau in den Jahren 2008 und 2009 wurde die Schatzkammer durch einen modernen Erweiterungsbau vergrößert, in dem der Kassenbereich untergebracht ist. Zugleich konnte im Anbau auch ein Aufzug eingebaut werden, der die Schatzkammer nun auch für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer erschließt.

Publikationen

Falk, Birgitta; von Hülsen-Esch, Andrea (Hrsg.): Mathilde. Glanzzeit des Essener Frauenstifts, Essen 2011; Schilp, Thomas (Bearb.): Essener Urkundenbuch. Regesten der Urkunden des Frauenstifts Essen im Mittelalter, Band 1: Von der Gründung um 850 bis 1350 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Bd. LXXX), Düsseldorf 2010; Kosch, Clemens: Die romanischen Kirchen von Essen und Werden. Architektur und Liturgie im Hochmittelalter, Regensburg 2010; Falk, Birgitta (Hrsg.): Der Essener Domschatz, Essen 2009; Falk, Birgitta; Schilp, Thomas; Schlagheck, Michael (Hrsg.): "Wie das Gold den Augen leuchtet..." Schätze aus dem Essener Frauenstift, Essen 2007; Beuckers, Klaus Gereon: Farbiges Gold. Die ottonischen Kreuze in der Domschatzkammer Essen und ihre Emails, Essen 2006; Beuckers, Klaus Gereon: Der Essener Marsusschrein. Untersuchungen zu einem verlorenen Hauptwerk der ottonischen Goldschmiedekunst (Quellen und Studien Bd. 12), Münster 2006; Pothmann, Alfred: Das Zeremonialschwert der Essener Domschatzkammer, Münster 1995.

Organisation

Sammlung: Der Schatz des Essener Frauenstiftes ( ~ 850 – 1803). Kunstwerke aus der Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert. Es sind vorwiegend Werke der Gold- und Silberschmiedekunst, aber auch Elfenbeinschnitzereien, Skulpturen und Handschriften. Schwerpunkt: ottonisch-salische Goldschmiedekunst. Darunter die Goldene Madonna (980), älteste erhaltene Marienskulptur der Welt, der Siebenarmige Leuchter, die Essener Lilienkrone und vier Vortragekreuze aus dem 10 und 11. Jahrhundert. Dazu gotische Kunstwerke, Reliquiare, Monstranzen, Skulpturen und Gemälde.

Bestände

Zahlreiche Kunstwerke von Weltrang (u.a. die älteste Marienfigur weltweit ("Goldene Madonna"), das Kampfschwert Ottos d. Gr., die Kinderkrone Ottos III.)

Zugehörige Webresourcen

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