Institutionelle Förderer

Institutionelle Förderer

Bayerische Staatsbibliothek, München

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin

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Franz Steiner Verlag GmbH, Stuttgart

Friedrich-Ebert-Stiftung, Archiv der sozialen Demokratie, Bonn

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Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf

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Historisches Institut, Universität Mannheim

Historisches Institut, Universität Paderborn

Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Historisches Seminar, Johann Wolfgang Goethe-Universität

Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover

Historisches Seminar, Universität Luzern

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Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin

infoclio.ch, Fachportal für die Geschichtswissenschaften der Schweiz, Bern

Institut für Geschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Universität Wien

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Institut für Geschichte, Eidgenössische Hochschule Zürich

Institut für Geschichte, Universität Graz

Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden

Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte, Universität Flensburg

Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Karl-Lamprecht-Gesellschaft Leipzig e.V.

Klartext Verlag. Jakob Funke Medien Beteiligungs GmbH & Co. KG, Essen

Leibniz Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz

Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Bonn

Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main

Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Peter Lang GmbH - Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main

Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Ditzingen

Seminar für Alte Geschichte, Universität Heidelberg

Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Stiftung Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

Stiftung Hamburger Institut für Sozialforschung

Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.

Verlag C.H. Beck, München

Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Paderborn

Verlag Vittorio Klostermann GmbH, Frankfurt am Main

Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster

Wallstein Verlag, Göttingen

Waxmann Verlag GmbH, Münster

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V., Potsdam

Alexandra Pfeiff: China [PDF-Version]


Moderne Chinawissenschaft in Deutschland
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I. Die Entwicklung der modernen Chinawissenschaft in Deutschland - ein Überblick

1.1. Die Entwicklung vom 19. Jahrhundert bis 1945

Die deutsche Chinaforschung kann auf eine lange Tradition zurückblicken, obwohl sich die sogenannten area studies, wie auch im Guide „Südostasien“ von Martin Großheim einleitend thematisiert wurde, in Deutschland im Vergleich zum europäischen und transatlantischen Ausland relativ spät entwickelt haben.[1]

Die Sinologie, welche in Deutschland akademisch bereits seit 1833 an der Berliner Universität durch Vorlesungen zur chinesischen Sprache und Philosophie durch den Orientalisten Wilhelm Schott (1802-1889) etabliert wurde, erfuhr Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung des außeruniversitären Seminars für orientalische Sprachen, abgekürzt SOS, eine institutionelle Ergänzung. Neben der universitären Verankerung des Faches, das sich zunächst hauptsächlich mit fernöstlicher Philosophie und Religion sowie der Sprachwissenschaft beschäftigte, wurden in Berlin und Hamburg Kolonialinstitute gegründet, die im Zuge der kolonialen Bestrebungen des Kaiserreichs, das sich wie andere Staaten Europas - allen voran Großbritannien und Frankreich - einen „Platz an der Sonne“ in China sichern wollte, die Ausbildung von Kolonialbeamten für ihren Dienst im Ausland gewährleisten sollten.[2] Am Hamburger Kolonialinstitut wurde 1909 der erste Lehrstuhl für Sinologie eingerichtet, 1912 folgte der Lehrstuhl an der Berliner Universität und 1914 am Seminar für Ostasiatische Sprachen in Leipzig.[3]

Nach der Besetzung des deutschen „Schutzgebietes“ Jiaozhou (veralt. dt. Bez. Kiaotschou) im Jahr 1898, das nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges unter japanischer Besetzung stand, wurde das Gebiet nach dem Ende des Krieges in den Auflagen des Versailler Vertrages endgültig von der deutschen Vormacht gelöst. Bis zu diesem Zeitpunkt bildete das SOS Juristen für den Überseedienst aus und seine Zielsetzung kann als grundsätzlich „wissenschaftsfremd“ bezeichnet werden, da sie vor allem auf die Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse ausgerichtet war. Das SOS bot jedoch nicht nur den Lernenden eine „Berufschance“ in Fernost, sondern schuf auch im geringen Umfang Ausbildungsplätze für die lehrenden Sinologen.[4] Mit dem Versailler Vertrag 1919 endete die deutsche Kolonialgeschichte, die sich für das Kaiserreich insgesamt als wenig profitabel erwiesen hatte.

Der radikale Bruch mit der Kolonialzeit hatte auch zur Folge, dass bis in die Gegenwart die Kolonien in der deutschen Gesellschaft und Politik keine bedeutende Rolle spielen. Auch die Bedeutung der wenigen „Zeugen“, wie zum Beispiel Denkmälern und Straßennamen in einer Vielzahl von deutschen Städten, ist den meisten Deutschen heute unbekannt. In der Wissenschaft wird dagegen die Frage nach der Nachwirkung der deutschen Kolonialzeit vielfach erörtert. Ein Vorreiter der Auseinandersetzung mit der Thematik bildete die Ausstellung „Tsingtau - ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte in China. 1897-1914“ im Deutschen Historischen Museum vom 27. März - 23. Juni 1998 in Berlin. Der vollständig im Internet verfügbare Katalog zur Ausstellung bietet eine umfangreiche Aufsatzsammlung zum Thema und viele weitreichende Hintergrundinformationen. Im Katalog finden sich in der Rubrik „Aufsätze“ mehr als zwanzig Essays von namhaften Sinologen und Historikern zu allen Aspekten des Schutzgebietes in China, zum Beispiel dem Boxerkrieg oder dem Kolonialalltag.

Eine weitere Informationsquelle zum Thema Kolonialgeschichte bietet die Initiative Freiburg-postkolonial.de, die sich als ein auf Freiburger Lokalgeschichte konzentriertes Forum versteht, das unterschiedliche Arten von Materialien zusammengestellt hat, unter anderem eine Digitalisierung der Freiburger Lokalpresse mit ausgewählten Presseartikeln zum Thema koloniale Berichterstattung seit 1852 und eine digitalisierte Dokumentation historischer Quellen und Dokumente sowie Zeitungsartikel aus der Freiburger Zeitung. Speziell zum Schutzgebiet in China finden sich auf der Webseite drei lesenswerte Texte: Brüll, Margarete: Die deutschen Kolonien in der Südsee (1995); Kuss, Susanne: Die Gesetze der Hunnen - Der deutsche "Kolonialkrieg" gegen die Boxer in China (2001) und Leutner, Mechthild: China - Dekolonisierung einer Kolonie (2001).

Eine im Vergleich zur kolonialen Wahrnehmung Asiens bemerkenswert sinophile Stimme erhob bis zum Ende des zweiten Weltkrieges in Frankfurt am Main der Missionar und Sinologe Richard Wilhelm (1873-1930), der in seinen Nachrufen als „geistiger Mittler zwischen China und Europa“[13] bezeichnet wird. Als Missionar im Dienste der Ostasienmission verbrachte Wilhelm viele Jahre in dem deutschen Schutzgebiet und zeichnete sich bereits damals durch sein tiefes Verständnis der chinesischen Kultur und sein Bemühen einer Partnerschaft „auf gleicher Augenhöhe“ zwischen den Kulturen aus, die sich in seinen Schriften und Übersetzungen der chinesischen Klassiker widerspiegeln.[14] Wilhelm, der nach seinem Missionsdienst als Diplomat in Peking tätig war, wurde 1922 mit dem Ehrendoktor der Universität Frankfurt ausgezeichnet und gründete in den folgenden Jahren mit Unterstützung privater Spender das „China-Institut“. Das international bekannte Institut widmete sich hauptsächlich dem transnationalen Austausch im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich. Die Publikationen des Institutes, wie der deutsch-chinesische Almanach und die Zeitschrift Sinica (1927-1942) entwickelten sich zu den bedeutendsten sinologischen Publikationen in Deutschland. Heute erinnert das „Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum“ der Universität Bochum an die Wichtigkeit der linguistischen, historischen und soziologischen Aspekte bei der Vermittlung einer fremden Kultur durch die Übersetzung ihrer literarischen Werke.

Die nationalsozialistische „Gleichschaltungspolitik“ nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 und das berüchtigte „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ fügten der Sinologie großen Schaden zu, da zahlreiche Wissenschaftler aufgrund ihrer jüdischen Herkunft emigrierten. Die Kolonialinstitute wurden vollständig den nationalsozialistischen außenpolitischen Zielen untergeordnet. So bestand das SOS in Berlin in seiner alten Form weiter, wurde 1935 zur Auslandshochschule (AH) und ab 1940 zur Auslandswissenschaftlichen Fakultät (AWF) umstrukturiert. Die politischen Umbrüche und die Ausrichtung der Außenpolitik des NS-Reiches erforderten ebenso wie die Kolonialpolitik Preußens eine wissenschaftliche Beschäftigung mit dem modernen China und der tagespolitischen Situation, so dass das ehemalige Kolonialinstitut zwar im Zuge der Gleichschaltungspolitik auf die NS-Ideologie ausgerichtet wurde, sein substantieller Gegenwartsbezug als thematischer Fokus der Lehre bestehen blieb.[16]

Insgesamt betrachtet blieb die Chinawissenschaft, die sich im deutschsprachigen Raum auf die besprochenen Zentren Hamburg, Berlin, Leipzig und Frankfurt konzentrierte (1939/40 gab es auch noch Gründungen in Bern und Zürich), ein „Orchideenfach“, dessen hauptsächliche Aufgaben oftmals im Dienst für den Staat und den bilateralen Handelsbeziehungen lagen.

Die Autorin

Alexandra Pfeiff studiert Sinologie und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Sie ist außerdem studentische Hilfskraft an der Humboldt-Universität Berlin im Projekt „Docupedia-Zeitgeschichte“ und am Zentrum für Zeithistorische Forschung in der Abteilung III: „Der Wandel des Politischen im 20. Jahrhundert“.

Zitation: Alexandra Pfeiff, Guide China. In: Clio-online, 18.12.2009, <http://www.clio-online.de/guides/china/pfeiff2009>.



[1] Der Guide „Chinawissenschaften“ kann nicht die gesamte Beschäftigung mit China und dem fernen Osten in deutschsprachigem Raum behandeln und beschränkt sich aus diesem Grund lediglich auf die Zeitspanne seit dem Ende des 19.Jh. Der Wissenschaftsrat formulierte die Ziele und Aufgaben der area studies 2006 in den „Empfehlungen zu den Regionalstudien (area studies) in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. <http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7381-06.pdf>

[2] Eine Darstellung der Berliner Entwicklung findet sich auf der Homepage der Sinologie an der Freien Universität in Berlin: <http://www.geschkult.fuberlin.de/e/oas/sinologie/institut/geschichte/index.html>. Das 1908 gegründete Hamburger Kolonialinstitut wurde 1911 der Universität Hamburg angegliedert.

[3] Vgl. Helwig Schmitd-Glintzer: Sinologie und das Interesse an China (Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse Jh.2007/Nr.4), Stuttgart 2007, S. 5 f.

[4] Vgl. Hans-Wilm Schütte: Die akademische Etablierung der Chinawissenschaft, in: H. Martin/C. Hammer (Hrsg.), Chinawissenschaften. Deutschsprachige Entwicklungen. Geschichte-Personen-Perspektiven. Referate der 8. Jahrestagung 1997 der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS), Hamburg 1999, S. 20. Unter den Sinologen am SOS befanden sich die wichtigsten Vertreter der Sinologie: Carl Arendt, Friedrich Wilhelm Karl Müller und Alfred Forke.

[13] Helmholt Vittinghoff: Chinawissenschaften zwischen Deutschem Reich und Dritten Reich, in: H. Martin/C. Hammer (Hrsg.), Chinawissenschaften. Deutschsprachige Entwicklungen. Geschichte-Personen-Perspektiven. Referate der 8. Jahrestagung 1997 der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS), Hamburg 1999, S. 147.

[14] Literatur von und über Richard Wilhelm: <http://d-nb.info/gnd/118771876>

[16] Vgl. Mechthild Leutner: Vom Spracheninstitut zur nationalsozialistischen Auslandswissenschaftlichen Fakultät: Das Seminar für Orientalische Sprachen 1933-1945 unter besonderer Berücksichtigung der Chinesisch-Abteilung, in: C.Neder/H.Roetz/I.-S.Schilling (Hrsg.): China in seinen biographischen Dimensionen. Gedenkschrift für Helmut Martin, Wiesbaden 2001, S. 429.


Die Nachkriegsentwicklung der Chinawissenschaft
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1.2 Die Nachkriegsentwicklung der Chinawissenschaft

1.2.1 In der DDR

Mit der Etablierung der beiden ost- und westdeutschen Staaten entwickelten sich bis 1989 zwei unterschiedliche Formen der Chinawissenschaft, die beide stark von politischen Ereignissen und den jeweiligen Beziehungen zur VR China determiniert waren. Die Hauptzentren der DDR-Chinaforschung befanden sich in Leipzig und in Berlin.

Einen guten Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Sinologie in der DDR gibt Roland Felber, der vier Phasen herausstellt, die die Entwicklung der ostdeutschen Chinawissenschaften maßgeblich prägten[17]:

1. Phase: 1960er bis1970er Jahre: vom Ausbruch der Kulturrevolution (1966) bis zum Nixon-Besuch in China 1972. In dieser Phase entstand die gegenwartsbezogene Sinologie in der DDR, die neben der aktuellen politischen Lage des sozialistischen Bruderlandes auch einen Schwerpunkt auf die Wirtschafts- und Landwirtschaftsprobleme legte.

2. Phase: 1970er Jahre: Vom Shanghaier Kommuniqué bis zum Beginn des Reformkurses von Deng Xiaoping. Die Annäherung Chinas an Amerika und die Spaltung von der sowjetischen Allianz wurden in der DDR verständlicherweise als eine Bedrohung wahrgenommen. So waren die Jahre nach 1972 zwar von einer regen wissenschaftlichen Tätigkeit gekennzeichnet, die das Ziel der Informationsbeschaffung und -auswertung besaßen, insgesamt herrschte jedoch ein chinafeindlicher Tenor.

3. Phase: 1980er Jahre bis 1986: Vom Beginn der Reformpolitik bis zum Honecker-Besuch in China. Mit dem Ende der Mao-Ära normalisierten sich die außenpolitischen Beziehungen und mit ihnen auch die wissenschaftliche Haltung der DDR-Wissenschaftler, die nun eine im wissenschaftlichem Sinne objektivere und analytischere Chinaforschung betreiben konnten ohne der staatlichen Polemik und Propaganda dienen zu müssen.

4. Phase: von 1986 bis 1989 wurde die wirtschaftliche Reformöffnung Chinas in der DDR genau beobachtet. Die DDR-Führung war sich in der Ablehnung demokratischer Forderungen, wie sie durch den gesellschaftlichen Wandel in China ausgelöst wurden und die die KPCh zeitweilig in ein Legitimationsdilemma stützten, mit der Regierung in China einig. Aufgrund des baldigen Endes der DDR kam es zu keinen tiefergreifenden Rückwirkungen auf die Entwicklung der Chinawissenschaften mehr.

1.2.2 In der Bundesrepublik Deutschland

Die meisten der heutigen Institute und Fachbereiche für Sinologie in Westdeutschland wurden im Laufe der 1960er und 1970er Jahre gegründet. Der am sinologischen Institut in Leiden, Niederlande, geführte IGCS (Internet Guide For Chinese Studies) bietet eine umfangreiche Auflistung aller sinologischen Institute weltweit. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es eine sehr übersichtliche, bei den Adressdaten nicht immer ganz aktuelle Auflistung, die neben den Instituten auch die dazugehörigen Lehrstuhlinhaber benennt.

Inwieweit die seit den 1960er Jahren expandierende Sinologie auch vom „Maoismus“ der 68er Generation beeinflußt wurde, thematisiert der aktuelle Sammelband „Kulturrevolution als Vorbild? Maoismen im deutschsprachigem Raum“.[21]

Seit der Öffnung des Landes in den 1980er Jahren und der Ausweitung wirtschaftlicher Kontakte rückte die Sinologie in Deutschland aus der Randposition eines „Orchideenfaches“ zunehmend in die Position eines nachgefragten Studienfaches, wobei an den Universitäten jeweils unterschiedliche Schwerpunkte bei der Vermittlung von Chinakenntnissen gelegt werden. Den aktuellsten „Trend“ der Vermittlung von Sprachkenntnissen und der Förderung von Kulturaustausch bilden die von der chinesischen Regierung geförderten und weltweit gegründeten Konfuzius-Institute, vergleichbar mit der Rolle der Goethe-Instituten. Im Selbstverständnis als „nicht-kommerziell“ und auf die Förderung von Sprachkenntnissen und der Verbreitung der chinesischen Kultur ausgerichtet, wurden seit den letzten Jahren allein in Deutschland acht Konfuzius-Institute, weltweit sind es bereits über 300, gegründet.


[17] Vgl. Roland Felber: gegenwartsbezogene Chinastudien in der DDR, in: H. Martin/C. Hammer (Hrsg.), Chinawissenschaften. Deutschsprachige Entwicklungen: Geschichte-Personen-Perspektiven. Referate der 8. Jahrestagung 1997 der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS), Hamburg 1999, S.217 ff. Eine weiterführende Analyse bietet auch Martina Wobst, Die Kulturbeziehungen zwischen der DDR und der VR China 1949-1990: kulturelle Diversität und politische Positionierung, Münster 2004 sowie W. Meißner/A. Feege/M. Leutner (Hrsg.), Die DDR und China 1949-1990: Politik-Wirtschaft-Kultur. Eine Quellensammlung, Berlin 1995.

[21] Der vollständige Titel der Publikation lautet: S. Gehrig/B. Mittler/F. Wemheuer (Hrsg.), Kulturrevolution als Vorbild?: maoismen im deutschsprachigem Raum, Pater lang verl. Frankfurt 2008.


Crossasia
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2.2 Crossasia

Die virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien der Staatsbibliothek zu Berlin, Crossasia, bietet registrierten Nutzern das wohl umfangreichste Portal zu Zeitschriften, Informationsdiensten, Wörterbüchern, digitalen Sammlungen etc. im deutschsprachigen Web. Das Projekt der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin wurde in Kooperation mit mehreren Projektpartnern und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgebaut. Das modular strukturierte Fachportal Crossasia bietet den Besuchern vier Such-Module an:

Die Metasuche bei Crossasia erlaubt die parallele Recherche in verschiedenen Bibliothekskatalogen der Staatsbibliothek sowie weiteren fachrelevanten Bibliothekskatalogen, die außerhalb Deutschlands liegen, wie zum Beispiel Chinabase45<http://crossasia.gbv.de/iPort?language=ger>, dem Online-Katalog des sinologischen Instituts der Universität Leiden. Die Verlinkung auf rund zwanzig Kataloge und Datensammlungen ermöglicht einen umfassenden Überblick und einen hilfreichen Einstieg in die Materialsuche.

Zurzeit verweist die Crossasia-Webseite auf folgende ostasienspezifische Kataloge:

Der Online-Katalog der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin weist Literatur in Chinesisch, Japanisch und zentralasiatischen Sprachen ab 1985 nach. Ältere Titel sind nur in Auswahl in diesem Katalog verzeichnet: Parallel sind die gedruckten Kataloge und die Kartenkataloge der Ostasienabteilung zu nutzen. Zeitschriften in den ostasiatischen Sprachen sind nur teilweise im Katalog der Ostasienabteilung nachgewiesen; komplett sind diese im StaBiKat oder der Zeitschriftendatenbank nachgewiesen. Der Online-Katalog der Ostasienabteilung ist UTF-8 kodiert. Es wird empfohlen, in Originalschrift zu suchen. Chinesische Titel sind nur in Kurzzeichen verzeichnet.

Der Hauptkatalog der Staatsbibliothek zu Berlin enthält die Literatur in westlichen Sprachen zu Ost- und Südostasien, sowie alle Zeitschriften aus Ost-, Südost- und Zentralasien

Der Katalog OLC-SSG Ost- und Südostasien - Online Contents-Sondersammelgebiet bietet einen auf Ost- und Südostasien bezogenen Ausschnitt des Online Contents der Swets-Datenbank an. Zurzeit werden Aufsätze und ähnliches aus 312 laufend ausgewerteten Zeitschriften in dieser Datenbank nachgewiesen.

Der Katalog Online Contents - Asien und Nordafrika bietet einen auf ganz Asien bezogenen Ausschnitt des Online Contents der Swets-Datenbank an. Zurzeit werden Aufsätze und ähnliches aus etwa 580 laufend ausgewerteten Zeitschriften in dieser Datenbank nachgewiesen.

Der Online Contents Dienst bietet Recherchemöglichkeiten in den Aufsatzdatenbanken OLC-SSG Ost- und Südostasien - Online Contents-Sondersammelgebiete und Online Contents-Asien und Nordafrika, die Aufsätze von Fachzeitschriften enthalten. Beide OLC-SSG-Kataloge bieten die Möglichkeit, die gewünschten Dokumente über Online-Fernleihe oder den Bestell -und Lieferservice subito zu bestellen.

Die entweder bei der Staatsbibliothek oder direkt bei crossasia registrierten Nutzer können auf zwei Datenbanken zugreifen.

Die Zusammenstallung enthält Datenbanken der Region China, Taiwan und Japan und ist nach den Themen Allgemeines, Forschung und Lehre, Philosophie und Religion, Geschichte, Archäologie, Menschen, Geographie, Wirtschaft und Unternehmen, Gesellschaft, Politik, Recht, Pädagogik, Darstellende Kunst, Kunst, Literatur, Film, Sprachen und Linguistik, Wissenschaft und Technik, Medizin, Suchdienste und- angebote im Netz, Informatik, Bibliotheken und Medien eingeteilt. Um die lizenzpflichtigen Datenbanken nutzen zu können, bedarf es zunächst einer Registrierung (innerhalb Deutschlands) bei der Staatsbibliothek zu Berlin.

Allerdings hat man bei Crossasia auch die Möglichkeit, lizenzfreie Datenbanken zu durchsuchen.

Der Fachinformationsführer Online Guide OGEA bietet eine Vielzahl an Suchmöglichkeiten nach Websites thematischer Ressourcen und Instituten weltweit, entweder über eine Stichwortsuche oder ein überaus hilfreiches „Search by Browsing“. Besonders hervorzuheben ist die Vielseitigkeit der erschlossenen Websites, die sich aus der weltweiten Erfassung von Bibliotheken, Forschungsinstituten, Forschungszentren und anderen Institutionen ergibt, die über Ressourcen zu Südostasien (China, Japan und Korea) verfügen. Beim Browsingeinstieg kann nach Themen oder Ländern gesucht werden.


Weitere Fachportale und Bibliographien
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2.3 Weitere Fachportale und Bibliographien

Der IGSC, der von dem Sinologischen Institut der Universität Leiden geführt wird, versteht sich als eine „virtuelle Bibliothek“ für Chinastudien und ist in Kooperation mit dem Institut für Sinologie in Heidelberg, der Staatsbibliothek in Berlin und der DGF entstanden. China Data Center (University of Michigan), bietet eine sehr umfangreiche, allerdings kostenpflichtige Sammlung von statistischen Daten und anderen Materialien, wie beispielsweise Landkarten an.

Die Bibliographie Studien- und Forschungsbibliographie Chinesisch als Fremdsprache (Dr. A. Guder) bietet eine Zusammenstellung von aktuellen wissenschaftlichen Publikationen zu China der Hamburger DGA. Zu erwähnen ist noch die Online-Bibliographie des GIGA-Informationszentrums, Hamburg.


Digitale Publikationen und Websites
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2.4. Ausgewählte digitale Publikationen und Websites

Wer sich im Internet über die Geschichte China informieren möchte, wird verschiedene Angebote finden. Für die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) schrieb Helwig Schmidt-Glintzer eine übersichtliche Darstellung der politischen Geschichte China seit 1949 bis heute. Die von der bpb 2006 organisierte Veranstaltung „Kulturelles Gedächtnis. China zwischen Vergangenheit und Zukunft“, vertiefte das Thema Erinnerungspolitik im modernen China und ist vollständig im Internet dokumentiert.

Die Classical Historiography for Chinese History von B.A. Elman besitzt einen Schwerpunkt auf der „alten Geschichte“ Chinas, welche das kaiserliche China bis ins 20. Jh. umfasst. Sie bietet eine beträchtliche Ansammlung historiographischer, bibliographischer und themenrelevanter Referenzen. Die gut gepflegte Seite kann man als eigenen „Guide“ verstehen, da sie auch auf viele weitere elektronische Ressourcen verweist. Das umfangreiche Angebot leidet jedoch gelegentlich an einer quantitativen „Über-Information“.

In Andenken an den berühmten amerikanischen Sinologen John King Fairbank (1907-1991) von der Harvard Universität, wurde The Fairbank Chinese History Virtual Library an der Harvard Universität gegründet, die die chinesische Geschichte seit dem Ende der letzten Dynastie Qing (1644-1911), aufgreift und verschiedene Materialien zusammengestellt hat. So kann man zum Beispiel unter der Sektion „Historical Voices“ Originalaufnahmen Mao Zedongs sowie anderer chinesischer Politiker hören.

Einzelne wichtige Themen der modernen chinesischen Geschichte, wie zum Beispiel die Kulturrevolution, werden auch auf der Internetseite China-Fokus thematisiert. Darüber hinaus informiert China-Fokus über verschiedene Themen, wie Chinas internationale Rolle, Menschenrechte und Taiwan.

Über zivilgesellschaftliche Entwicklung sowie die NGOs informiert ausführlich das EU-geförderte Projekt EU-China Civil Society Forum. Neben eigenen Publikationen, Bildungsmaterialien stellt die Website auch neueste Nachrichten aus China zusammen.

Dossiers und Hintergrundinformationen zu den aktuellsten Nachrichten bietet auch die SWP, Stiftung für Wissenschaft und Politik. Das sehr aktive Forum Chinablätter.info ist besonders für seine umfangreiche Zusammenstellung von weltweiten und chinesischen Pressestimmen zu China bekannt.

Wer seine Chinakenntnisse durch Sprachkenntnisse vertiefen möchte, dem stehen auch digitale Wörterbücher zur Verfügung, wie z.B. das Wörterbuch Chinaboard.de der Chinesisch-deutschen Gesellschaft.

Empfehlenswerte Blogs sind z.B. The China Beat oder RConversation79<http://thechinabeat.blogspot.com/>


Museen und Ausstellungen im Internet
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2.5. Museen und Ausstellungen im Internet

Die Internetseite Art resource bietet einen umfassenden Überblick über Museen und Ausstellungen asiatischer Kunst weltweit. Während die Region Asien chronologisch angeordnet ist und auf die temporäre Gliederung des New Yorker Metropolitan Museum of Art verweist, werden für China und Taiwan in einer speziellen Liste alle wichtigen historischen Orte und die wichtigsten Museen aufgeführt.

Die chinesischen Museen präsentieren sich selbst auch im Internet. Im Fall des Pekinger Palastmuseums, auch Gugong genannt, bzw. der beiden Palastmuseen in China und Taiwan, National Palace Museum, kann dies zu ganz unterschiedlichen Darstellungen der Geschichte der Museen führen. Die beiden Palastmuseen in Peking und Taipei, die aus einer gemeinsamen Institution entstanden und während des Bürgerkrieges zwischen der chinesischen Volkspartei und der kommunistischen Partei 1945 getrennt wurden, repräsentieren bis heute sowohl auf dem chinesischen Festland als auch auf der „abtrünnigen Insel“ Taiwan die Teilung der chinesischen Nation.

Das zweite wichtige historische Museum Chinas, National Museum of China, befindet sich wie das Gugog am Tiananmen Platz und wurde im Zuge des Ausbaus des Tiananmen Platzes 1958 als eines der gigantischen „zehn Gebäude“ erstellt. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Museum der chinesischen Revolution. Beide Museen ergänzen sich in der chronologischen Erzählung der chinesischen Geschichte, wobei das Museum der chinesischen Revolution die Zeitspanne seit 1911 bis in die Gegenwart umfasst und dem Triumph der KPCh gewidmet ist.

Das Internet bietet ferner vielen inoffiziellen Museen eine Plattform, die teilweise eine andere „geschichtliche Erzählung“ präsentieren. Als „Gegenstimme“ zur offiziellen Geschichtsdarstellung werden von unterschiedlichsten Gruppierungen, wie Zeitzeugen oder NGOs, virtuelle Museen und Ausstellungen initiiert. Ein Beispiel ist das Chinese Holocaust Memorial, das sich den Opfern der chinesischen Kulturrevolution (1966-1976) widmet. Auch das Virtual Museum of the Chinese Cultural Revolution versteht sich als eine Sammlung von Erinnerungen der Rotgardisten und Materialien, die die zum Teil schrecklichen Ereignisse während der Anfangsjahre der Kulturrevolution dokumentieren. Eine virtuelle Sammlung seiner Fotografien, die er als Journalist während der Kulturrevolution aufnahm, stellte der Zeitzeuge und Fotograf Li Zhensheng unter dem Titel „Redcolour-news Soldier“ zusammen.[90]

Seit ein paar Jahren gibt es auf dem chinesischen Buchmarkt zahlreiche Publikationen von Erinnerungen an die Kulturrevolution. Die virtuellen Museen bieten hierzu, da sie oftmals auch von Auslandschinesen geführt werden und der chinesischen Internetzensur entgehen, eine kritische Position. Das Virtual Museum of the Chinese Cultural Revolution ergänzte seine Sammlung um die Materialien, Fotos und Texte, zum Thema „Tiananmen Massaker“. Da von offizieller Seite zum zwanzigsten Jahrestag im Jahr 2009 bereits im Vorfeld verboten wurde, an die Studentenproteste 1989 und ihre Unterdrückung durch das chinesische Militär zu gedenken, blieben die alljährliche Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer und Inhaftierten in Hong Kong die einzigen. Im Internet werden diese Veranstaltungen hauptsächlich von der Hong Kong Alliance in Support of Patriotic Democratic Movements of China organisiert und im Internet dokumentiert.


[90] Li Zhensheng, Red-color news soldier: a Chinese photographer's odyssey through the Cultural Revolution, London: Phaidon Press, 2003.



Fazit
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2.6 Fazit

Zurzeit steht ein breitgefächertes Angebot an Websites und Webportalen für die Chinawissenschaften zur Verfügung. Auch die Fachvereinigungen bieten zunehmend ein umfangreiches Netzwerk an Informationsquellen und Ressourcen an, die besonders Studierenden bei der Materialbeschaffung und -organisation behilflich sein können.



Literatur
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Weiterführende Literatur

1. Chinawissenschaften

Robert F. Ash, China watching: perspectives from Europe, Japan and the United States, London: Routledge 2007.

Adrian Chan, Orientalism in sinology, Palo Alto: Academica Press 2009.

Christina Leibfried, Sinologie an der Universität Leipzig: Entstehung und Wirken des Ostasiatischen Seminars 1878 - 1947, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2003.

Helmut Martin, Chinawissenschaften - deutschsprachige Entwicklungen : Geschichte, Personen, Perspektiven ; Referate der 8. Jahrestagung 1997 der Deutschen Vereinigung für Chinastudien (DVCS) Hamburg: Institut für Asienkunde 1999.

Helwig Schmidt-Glintzer, Sinologie und das Interesse an China, Mainz: Akademie der Wissenschaften und Literatur 2007.

2. Neuere Geschichte Chinas

Robert A. Bickers, The Boxers, China, and the world, Lanham: Rowman & Littlefield 2007.

Jeremy Brown, Dilemmas of victory. The early years of the People's Republic of China, Cambridge: Harvard University Press 2007.

Timothy Cheek, Mao Zedong and China's revolution: a brief history with documents, New York: Palgrave 2002.

Paul Clark, The Chinese Cultural Revolution. A history, Cambridge: Cambridge University Press 2008.

Paul A. Cohen, China unbound. Evolving perspectives on the Chinese past, London: Routledge 2003.

Sabine Dabringhaus, Geschichte Chinas 1279 - 1949, München: Oldenbourg 2006.

Prasenjit Duara, The global and regional in China's nation-formation, London: Routledge 2009.

Joseph W. Esherick, The Chinese cultural revolution as history, Stanford: Stanford University Press 2006.

John King Fairbank, China. A new history, 2nd. ed. - Cambridge: Harvard University Press 2006.

Joshua A. Fogel, The Nanjing Massacre in history and historiography, Berkeley: University of California Press 2000.

He Baogang, Nationalism, national identity and democratization in China, Aldershot: Ashgate 2000.

Julia C. Strauss, The history of the PRC (1949 - 1976), Cambridge: Cambridge University Press 2007.

Ching Kwan Lee / Guobin Yang (Hrsg.), Re-envisioning the Chinese revolution. The politics and poetics of collective memories in reform China, Stanford University Press 2007.

Mechthild Leutner, Women in China: the republican period in historical perspective, Münster: Lit-Verlag 2005.

Mechthild Leutner, Rethinking China in the 1950s, Berlin Lit-Verlag 2007.

William C. Kirby, Global conjectures. China in transnational perspective, Münster: Lit-Verlag 2006.

Roderick MacFarquhar, Mao's last revolution, Cambridge: Harvard University Press 2006.

Jonathan Manthorpe, Forbidden nation: a history of Taiwan. 1. ed. New York: Palgrave Macmillan 2005.

Klaus Mühlhahn, Herrschaft und Widerstand in der „Musterkolonie“ Kiautschou: Interaktionen zwischen China und Deutschland 1897-1914, München: Oldenbourg Verlag 2000.

Jonathan D. Spence, Chinas Weg in die Moderne, (Erw. Neuausg.) Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung 2008.

Jefferey N. Wasserstrom, Twentieth-century China: new approaches. London: Routledge 2002.

Sebastian Gehrig / Barbara Mittler / Felix Wemheuer (Hrsg.), Kulturrevolution als Vorbild? Maoismen im deutschsprachigen Raum, Frankfurt am Main: Lang 2008.

Peter Zarrow, China in war and revolution, 1895 – 1949, London: Routledge 2005.

Zhang Xudong, Postsocialism and cultural politics. China in the last decade of the twentieth century, Durham: Duke University Press 2008.

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