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Die Clio-online Guides sollen Basiswissen durch Überblicksartikel vermitteln. Sie weisen auf die relevanten elektronischen Methoden, Ressourcen und Werkzeuge in der historischen Forschung aus epochaler, fachlicher oder regionaler Perspektive hin und kommentieren sie. Sie können und sollen aber weder die traditionellen Einführungen in die Geschichtswissenschaft, die der Buchmarkt bereitstellt, substituieren oder gar ein reines Online-Tutorium für die Studierenden der Geschichtswissenschaft bereitstellen.

 

Neue und aktualisierte Guides

 

Afrika

Die Region Afrika nimmt im disziplinären Bereich der Geschichtswissenschaft eine Randposition ein. Daran hat auch die steigende Bedeutung im Kontext von „Global History“ und Diaspora-Studien noch nichts geändert. Trotz der überschaubaren Infrastruktur gibt es interessante junge Projekte, die dem Bereich der digitalen Medien neue Impulse gegeben haben. Der Guide stellt neben den klassischen Literatur- und Volltextdatenbanken u.a. Bildarchive, Volltext-Harvester, Podcasts, Wikis und reine Open Access-Zeitschriften jeweils mit einem Schwerpunkt auf das sub-saharische Afrika vor. [HTML] [PDF] 

 

Zeitgeschichte

Nach der berühmten Definition von Hans Rothfels aus dem Jahr 1952 bezeichnet „Zeitgeschichte“ die „Epoche der Mitlebenden und ihre wissenschaftliche Behandlung“. Wie der Alten, Mittelalterlichen oder Frühneuzeitlichen Geschichte wohnt also auch der Zeitgeschichte der Doppelcharakter von Geschichte als res gestae und memoria rerum gestarum inne. Im Unterschied zu den anderen Epochen zeichnet sie sich allerdings durch eine doppelte Digitalisierung aus, die sie vor besondere disziplinäre Herausforderungen stellt, ihr aber zugleich auch neue Möglichkeiten eröffnet: Einerseits wird die Disziplin der Zeitgeschichte zunehmend digitalisiert, indem die wissenschaftliche Kommunikation immer stärker ins Internet verlagert wird. Andererseits ist die seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten rapide voranschreitende Expansion des digitalen Raumes aber selbst ein grundlegendes zeithistorisches Phänomen, das die „Geschichte der Mitlebenden“ und die Struktur ihrer Quellenproduktion und Überlieferung prägt. [HTML] [PDF]

 

Nachlässe und Autographen

Historische Quellen gehören zu den Fundamenten der Geschichtswissenschaft. Sie dienen als Ausgangspunkt für jede historische Forschung, nicht nur in den Geschichtswissenschaften selbst, sondern auch in den Forschungen zur Geschichte anderer Disziplinen: Die Geschichte der Medizin, der Germanistik oder der Naturwissenschaften mögen als Beispiele dienen.Zu den Quellen gehören neben den Aktenmaterialien der Verwaltungsarchive auch persönliche, d.h. von Privatpersonen stammende Archive, die im folgenden unter dem Begriff „Nachlässe“ vorgestellt und deren Nutzungsmöglichkeiten bekannt gemacht werden sollen. Je nach Überlieferungsumständen unterscheidet man zwischen (Gesamt-) Beständen, Teil- und Kryptobeständen.  [HTML] [PDF]

  

Südasien (Neu)

Der Clio-Online Guide Südasien gibt neben Hinweisen zu einigen für die Region besondes relevanten und herausragenden Websites einen systematischen Überblick zu zentralen Fachportalen, Fachbibliographien, Bibliotheken und Bibliothekskatalogen, Archivbeständen und Museen. Ausführlich wird auf digitale Publikationen eingegangen, wobei Quellensammlungen und retrodigitalisierte Medien im Zentrum stehen. Es wird deutlich, daß bereits eine Vielzahl von Ressourcen über das Internet verfügbar sind und mit den Portalen SARAI, Digital South Asia Library (DSAL) und Virtuelle Fachbibliothek Südasien (Savifa) auch zentrale Websites zur Verfügung stehen, die die Recherche und den Zugriff auf diese Ressourcen vermitteln. [HTML]  [PDF]

USA (Update Dezember 2009)

Der Clio-Online Guide USA thematisiert einleitend die Entwicklung und Bedeutung der Digital History in den USA und geht auf einige zentrale Institutionen ein, wie zum Beispiel das Center for History and New Media (CHNM). Im Hauptteil werden zentrale Informationsressourcen beschrieben wie Fachbibliographien und Bibliothekskataloge sowie Fachkataloge zu Websites, vor allem aber die mittlerweile in beträchtlichem Umfang zur Verfügung stehenden digitalisierten Quellenmaterialien. Der Guide schließt mit dem Themenbereich digitale Publikationen, wobei hier unter anderem auch auf neue Formen wie History Podcasts und Blogs knapp eingegangen wird. [HTML]  [PDF]

Osteuropa (Update Oktober 2009)

In diesem Guide werden die wichtigsten Online-Ressourcen für die osteuropäische Geschichte vorgestellt. Dabei werden zunächst kurz die historischen Regionen und ihre Verankerung in den Arbeitsbereichen von Institutionen und Bibliotheken dargestellt. Anschließend werden die wichtigsten Online-Hilfsmittel präsentiert, die Materialien zur Geschichte Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa beinhalten. [HTML]  [PDF]


 

Bibliotheken

Bibliotheken sind die am stärksten genutzten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland. Rund 12.000 Bibliotheken werden jährlich von mehr als 200 Millionen Menschen besucht, mehr als 450 Millionen Medien werden jährlich ausgeliehen. Gerade für Geisteswissenschaftler, die für ihre Arbeit nicht nur die wissenschaftliche Fachliteratur, sondern in vielen Fällen auch gedruckte Quelleneditionen benötigen, sind Bibliotheken die zentralen Informationseinrichtungen. [HTML] [PDF]

 

Frankreich

Die Internetlandschaft in Frankreich bietet im Bereich der Geisteswissenschaften kein einheitliches Bild. Der folgende Guide stellt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einige der wichtigen und qualitativ hochwertigen Websites zur französischen Geschichtswissenschaft und zur französischen Geschichte vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Angeboten, die aus Frankreich selbst stammen. [HTML] [PDF]


 

Südostasien

Im Gegensatz zu den USA, Großbritannien und anderen Ländern haben sich die „area studies“ in Deutschland relativ spät entwickelt. Zunächst waren es vor allem Philologen und Sozialwissenschaftler, weniger Historiker, die sich mit außereuropäischen Regionen beschäftigten. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Südostasienwissenschaften im deutschsprachigen Raum wider: erst 1984 wurde in der alten Bundesrepublik an der Universität Passau der erste Lehrstuhl für Südostasienkunde gegründet, der sich unter seinem damaligen Inhaber Bernhard Dahm schwerpunktmäßig mit der Geschichte Südostasiens befasste. [HTML] [PDF]

 

 

 

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