Institutionelle Förderer

Institutionelle Förderer

Bayerische Staatsbibliothek, München

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin

Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln

Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main

Franz Steiner Verlag GmbH, Stuttgart

Friedrich-Ebert-Stiftung, Archiv der sozialen Demokratie, Bonn

Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Leipzig

Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf

Hamburger Edition, Verlag des Hamburger Instituts für Sozialforschung

Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München

Historisches Institut, FernUniversität in Hagen

Historisches Institut, Universität der Bundeswehr München

Historisches Institut, Universität Mannheim

Historisches Institut, Universität Paderborn

Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Historisches Seminar, Johann Wolfgang Goethe-Universität

Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover

Historisches Seminar, Universität Luzern

Historisches Seminar, Universität Siegen

Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

IFK - Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Wien

IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin

infoclio.ch, Fachportal für die Geschichtswissenschaften der Schweiz, Bern

Institut für Geschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Universität Wien

Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung

Institut für Geschichte, Eidgenössische Hochschule Zürich

Institut für Geschichte, Universität Graz

Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden

Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte, Universität Flensburg

Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Karl-Lamprecht-Gesellschaft Leipzig e.V.

Klartext Verlag. Jakob Funke Medien Beteiligungs GmbH & Co. KG, Essen

Leibniz Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz

Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Bonn

Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main

Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Peter Lang GmbH - Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main

Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Ditzingen

Seminar für Alte Geschichte, Universität Heidelberg

Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Stiftung Deutsches Hygiene-Museum, Dresden

Stiftung Hamburger Institut für Sozialforschung

Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.

Verlag C.H. Beck, München

Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Paderborn

Verlag Vittorio Klostermann GmbH, Frankfurt am Main

Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster

Wallstein Verlag, Göttingen

Waxmann Verlag GmbH, Münster

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V., Potsdam

Wilfried Enderle: Großbritannien und Irland [PDF-Version]


Teil A: Geschichtswissenschaft und digitale Medien in Grossbritannien und Irland
Multi Page Mode

In Großbritannien ist in den letzten Jahren der Einsatz digitaler Technologien – auch in den Humanities – in zahlreichen Projekten gefördert worden. Einer der wichtigsten wissenschaftspolitischen Akteure war und ist in diesem Kontext das Joint Information Systems Committee (JISC), das zahlreiche einschlägige Projekte fördert. Eines der aktuellsten von JISC geförderten Projekte im Bereich der Digital History ist zum Beispiel Connected Histories: Sources for Building British History, 1500-1900; ein Projekt zum Aufbau einer Suchmaschine zu digitalen Quellen zur britischen Geschichte. Dazu kommen noch zahlreiche Digitalisierungsaktivitäten verschiedener Einrichtungen, wobei an erster Stelle die großen National- und Forschungsbibliotheken oder auch die National Archives genannt werden müssen; aber natürlich auch im Bereich der Digital Humanities engagierte Forschungsinstitute, wie zum Beispiel die Digital Humanities at Oxford, das Centre for Computing in the Humanities am King’s College London, oder das Humanities Advanced Technology & Information Institute an der University of Glasgow; einschlägige Projekte werden auch am Centre for Data Digitisation and Analysis am Queen’s College in Belfast durchgeführt; in diesem Kontext muß auch auf das UK Data Archive der University of Essex hingewiesen werden. Historiker finden daher mittlerweile zahlreiche und teilweise auch sehr umfassende digitale Ressourcen vor. Von den genuin geschichtswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Digital History seit Jahren besonders aktiv ist, muß an erster Stelle das Institute of Historical Research (IHR) in London genannt werden.

Der Autor:

Dr. Wilfried Enderle ist Fachreferent für Geschichte an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und betreut dort unter anderem das Sondersammelgebiet zur Geschichte des angloamerikanischen Kulturraums. <enderle@sub.uni-goettingen.de>

Zitation: Wilfried Enderle, Guide Großbritannien und Irland. In: Clio-online, 15.10.2010, <http://www.clio-online.de/guides/grossbritannien_irland/enderle2010>.


Verbände und institutionen
Multi Page Mode

Etwas zurückhaltender bei der Förderung der Digital History sind die klassischen Berufsverbände, wie die 1868 gegründete Royal Historical Society, mittlerweile der Verband der wissenschaftlich arbeitenden Historiker, oder die 1906 gegründete Historical Association, die mit ihren über 6.000 Mitgliedern auch den Bereich der an Schulen tätigen Historiker umfasst. Beide Verbände verfügen aber natürlich über eine Webpräsenz mit weiterführenden Informationen. Dass die Publikationen der Royal Historical Society auch digital verfügbar sind, liegt indes allein daran, daß ihre klassischen Printprodukte, wie die Camden Series oder ihre Zeitschrift Transactions, von Cambridge University Press auch in einer digitalen, in Deutschland über eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Nationallizenz frei zugängliche Parallelausgabe vertrieben werden. Auch die 1928 gegründete Irish Manuscripts Commission hat mittlerweile begonnen, mit digitalen Ausgaben zu experimentieren. The Tanner Letters sind sogar in einer 3D-Ausgabe mit Umblättereffekt verfügbar. Wer sich für britische Lokalgeschichte interessiert, kann auch über die Website der British Association for Local History weiterführende Informationen finden.

Für deutsche Historiker mit einem Interesse an britischer Geschichte sei auf die Website des Deutschen Historischen Instituts in London verwiesen sowie den Arbeitskreis Deutsche England-Forschung.

Das Institute of Historical Research (IHR) und British History Online

Die Website des IHR dokumentiert, wie aktiv das Institut bei der Erstellung digitaler Angebote war und ist. Mit den Reviews in History wurde bereits 1996 eine genuin digitale Rezensionszeitschrift aufgelegt. Wichtiger noch dürften die zahlreichen digitalisierten Quellen sein, die unter dem Dach British History Online zusammengefasst sind. Mittlerweile sind über 1.000 Bände digitalisiert und im Volltext durchsuchbar, darunter Journals of the House of Common oder auch Ausgaben der State Papers Domestic. Auch das umfassende regionalgeschichtliche Grundlagenwerk Victoria County History of England ist digital verfügbar. Freilich sind nicht mehr alle Angebote kostenfrei, auch wenn es nach eigenen Angaben die Mehrheit der Texte noch sein soll. Wer das komplette Angebot nutzen will, benötigt dafür eine Subskription.

Neben British History Online hat das IHR noch über 30 weiterer Websites mit spezifischerem thematischen Fokus aufgelegt, wie zum Beispiel Markets and fairs in thirteenth-century England, Coventry and Dresden after 1940/45, The jobbing system of the London Stock Exchange: an oral history und viele andere mehr. Dazu kommen Podcasts oder auch die Bibliography of British and Irish History, auf die gleich anschließend in Teil B noch näher eingegangen wird.


Teil B: Digitale Informationsressourcen und Medien: Fachbibliographien
Multi Page Mode

Die fachbibliografische Lage ist für die britische und irische Geschichte aus der Perspektive der Digital History hervorragend. Mit der Bibliography of British and Irish History, einem Gemeinschaftsprojekt der Royal Historical Society und des Institute of Historical Research gibt es für die Erforschung der britischen wie der irischen Geschichte eine erstklassige bibliografische Basis. Die Datenbank, die 490.000 Datensätze enthält, stellt eine Kumulation der einschlägigen gedruckten britischen und irischen Fachbibliografien dar, wie der Writings on British History oder der Annual Bibliography of British and Irish History und anderer, welche die Sekundärliteratur seit 1900 nachweisen; dazu kommen mittlerweile laufende Aktualisierungen. Für kein anderes europäisches Land gibt es derzeit eine geschichtswissenschaftliche Fachbibliografie, welche so umfassend ihre Daten retrospektiv in maschinenlesbarer Form erfasst hat. Leider ist der Zugang seit 1.1.2010 nicht mehr frei zugänglich, sondern muß beim Verlag Brepols subskribiert werden, so dass nur an den Universitäten ein freier Zugang möglich ist, deren Bibliotheken eine Lizenz erworben haben; Wo ein lizenzierter Zugriff besteht, läßt sich ermitteln über das Datenbank-Infosystem.

Weiterhin frei zugänglich ist Irish History Online, während London’s Past Online in das kostenpflichtige Brepols-Angebot integriert wurde. Daneben gibt es in Großbritannien natürlich auch von anderen Anbietern eine Reihe weiterer spezifischer Fachbibliografien für ausgewählte Themenbereiche, wie Agrargeschichte oder die Geschichte einzelner Regionen und Orte; als Beispiele seien nur genannt: The Rural History Centre: Bibliography of British and Irish Rural History (The Rural History Database), East Yorkshire Bibliography, suchbar über den Online-Katalog der Bibliothek der University of Hull oder A Social Science Bibliography of Northern Ireland 1945-1983. Für geschichtswissenschaftliche Theses gibt es seit 1995 Jahresverzeichnisse vom Institute of Historical Research sowie für alle britischen Dissertationen seit 2009 ein zentrales Rechercheportal EThOS der British Library.


Bibliotheken und Bibliothekskataloge
Multi Page Mode

Für die Recherche nach Literatur bieten sich zudem auch Online-Kataloge wissenschaftlicher Bibliotheken an. An erster Stelle ist hier zu nennen: COPAC, der Online-Verbundkatalog des Consortiums of Research Libraries mit ca. 36 Mio. Datensätzen, der auch unter anderem die Bestände der nachfolgenden aufgeführten National- und Forschungsbibliotheken umfasst. Trotzdem kann es sich oft lohnen, auch die spezifischen Kataloge und Websites einzelner herausragender Bibliotheken zu nutzen. An erster Stelle muss hier die British Library genannt werden sowie die weiteren Nationalbibliotheken des Vereinigten Königreichs, also die National Library of Wales in Aberystwyth und die National Library of Scotland in Edinburgh, die mittlerweile alle auch in mehr oder minder großem Umfang eigene Digitalisierungsprojekte betreiben. Daneben natürlich noch die Bodleian Libraries von Oxford University, die mittlerweile ca. 40 Bibliotheken der Universität umfassen und als Partner des Google Book Projects in großem Maßstab ihre Bestände des 19. Jahrhunderts digitalisieren; sowie Cambridge University Library und für Irland die Trinity College Library in Dublin und die National Library of Ireland, die mit der Beta-Version von Sources. A Database for Irish Research ein umfassendes Suchinstrument nach Handschriften zur irischen Geschichte sowohl der eigenen Bestände als auch der der Handschriftenabteilungen vieler Bibliotheken weltweit anbietet. In Deutschland betreut die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen das Sondersammelgebiet zur Geschichte des angloamerikanischen Kulturraums und besitzt damit auch auf dem Kontinent einen der umfassendsten Bestände einschlägiger Literatur, der weitgehend über den Online-Katalog erschlossen ist; das spezifische Einstiegsportal zu den Services des Sondersammelgebiets ist die Virtual Library of Anglo-American Culture & History.


Archive
Multi Page Mode

Einer der wichtigsten Anlaufspunkte im Netz ist für Historiker zweifelsohne die Website der im Jahr 2003 durch die Zusammenführung des Public Record Office in Kew und der Historical Manuscript Commission entstanden National Archives, deren Online-Katalog Beschreibungen von 11 Mio. Dokumenten enthält. Einige Bestände sind auch bereits digitalisiert, werden indes nicht frei angeboten, sondern als digitale Einzeldokumente verkauft. Freien Zugriff auf neuere digitale Regierungsdokumente hat man unter Electronic Records Online. Die National Archives archivieren zudem auch regelmäßig Websites von Regierungseinrichtungen. Daneben seien noch für die anderen Regionen genannt: die National Archives of Scotland, das Public Record Office of Northern Ireland sowie für Irland die National Archives of Ireland.

Die National Archives in London betreiben auch A2A: Access to Archives, ein Online-Findmittel für Quellenbestände aus lokalen Archiven in England und Wales; ferner das Archon Directory, ein Verzeichnis lokaler und regionaler Archive. Für Schottland leistet Vergleichbares das Scottish Archive Network. Um Quellenbestände lokaler Archive zu ermitteln gibt es zudem noch ein weiteres Produkt, das von Mimas, einem National Data Centre an der University of Manchester angeboten wird: Archives Hub, das Bestände von 180 Archiven erschließt. Für Archive aus dem Großraum London wird ein solcher Service durch AIM 25. Archives in London and the M25 area bereit gestellt. Wer sich für neuere britische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte interessiert, kann auch mit Gewinn die Bestände des an der University of Warwick angesiedelten Modern Record Centre nutzen.

Für bereits digital aufbereitete Quellenmaterialien sei auf das an der University of Essex angesiedelte UK Data Archive verwiesen. Und wer als Historiker nicht nur mit klassischen Archivmaterialien arbeitet, sondern sich auch zum Beispiel für neuere visuelle Medien wie Filme interessiert, findet in Moving History. A guide to UK film and television archives in the public sector eine Site, die ihm eine Übersicht zu den einschlägigen Filmarchiven bietet.


Museen
Multi Page Mode

Museen

Bei den Museen sei nur auf zwei für die britische Geschichtswissenschaft in besonderer Weise wichtige Einrichtungen verwiesen: Das Imperial War Museum sowie das National Maritime Museum. Das 1917 gegründete Imperial War Museum ist insbesondere wegen seiner umfassenden Sammlungen, die unter anderem 30.000 Plakate, 6 Mio. Fotografien und zahlreiche zeitgenössische Film- und Videoaufnahmen sowie 17.000 private Nachlässe umfassen, interessant, da seine Bestände andere archivalische Quellen ergänzen können. Das National Maritime Museum hat von seinen 2 Mio. Objekten mittlerweile zahlreiche digitalisiert, die auch frei im Internet angezeigt werden.


Fachkataloge zu Websites
Multi Page Mode

Wer über die digitalen Angebote klassischer Institutionen hinaus nach spezifischen, geschichtswissenschaftlich relevanten Websites sucht, dem bietet die Humanities-Sektion von Intute den umfassendsten britischen Fachkatalog zu Websites – wieder einmal ein JISC-gefördertes Projekt, das seit 2006 von mehreren Universitäten gemeinsam betrieben wird und das die Daten von dem nicht mehr aktiven Dienst Humbul Humanities Net übernommen hat.[1] Ca. 400 Websites zur britischen und irischen Geschichte erschließt der History Guide, der bei der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek im Kontext des Sondersammelgebiets zur Geschichte des anglo-amerikanischen Kulturraums betrieben wird. Speziell zur irischen Geschichte seien noch die Irish Resources in the Humanities genannt, ein Verzeichnis, das von den University of Maryland Libraries betrieben wird.

[1]Vgl. auch: Caroline Williams: Intute: The New Best of the Web. In: Ariadne, Issue 48, July 2006, <http://www.ariadne.ac.uk/issue48/williams/>; Angela Joyce u.a.: Intute Integration. In: Ariadne, Issue 55, April 2008, lt;http://www.ariadne.ac.uk/issue55/joyce-et-al/>


Digitalisierte Quellen
Multi Page Mode

Interessant wird das Web natürlich immer dort, wo nicht nur nach Fachliteratur oder Archivbeständen gesucht werden kann, sondern Quellenmaterialien in digitalisierter Form auch direkt über das Netz genutzt werden können. Es gibt einen Bereich, für den das bereits in umfassender Weise gilt: die britischen und irischen Publikationen der Frühen Neuzeit. Denn diese sind über die beiden großen Textcorpora Early English Books Online (1475-1700) und Eighteenth Century Collection Online (1701-1800) zugänglich, die aus der Digitalisierung der gleichnamigen Sammlungen mikroverfilmter alter Drucke hervorgegangen sind. Auch wenn es sich hier um kommerzielle Produkte der Verlage ProQuest und Gale Cengage handelt, besteht doch für Wissenschaftler in Deutschland über eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Nationallizenz freier Zugriff auf diese beiden Volltextdatenbanken, die derzeit ca. 280.000 digitale Bücher umfassen. In diesem Kontext können als Ergänzung auch die British Periodicals von ProQuest genannt werden, die die digitalisierten Volltexte populärwissenschaftlicher und literarischer Zeitschriften vom Ende des 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts enthalten.

Volltexte wichtiger Quellenwerke sind auch nutzbar über das bereits erwähnte Angebot des Institutes of Historical Research: British History Online. Neben frühneuzeitlichen Parliamentaria, wie dem Commons Journal oder dem Journal of the House of Lords findet man dort Acts of the Privy Council 1542-1556, die Fasti Ecclesiae Anglicanae 1066-1857 und zahlreiche weitere thematisch spezifischere digitalisierte Quellensammlungen. Wer für Irland nach digitalisierten Quellen sucht, kann fündig werden bei CELTS. Corpus of Electronic Texts, „…Ireland's longest running Humanities Computing project“, das nach eigener Beschreibung 1.100 Dokumente mit 13,6 Mio. Worten umfasst. Für die irische Zeitgeschichte relevant sind die Documents on Irish Foreign Policy, die für den Zeitraum 1923-1932 online frei zur Verfügung stehen.

Neben diesen thematisch breiter angelegten Verlagsangeboten und Projekten gibt es mittlerweile auch in Großbritannien und Irland zahlreiche thematisch spezifischer fokussierte Digitalisierungsvorhaben, wobei man vor allem bei den National- und Forschungsbibliotheken fündig werden kann. Die Online Gallery der British Library ist eher ein Angebot einzelner Zimelien, wie dem Codex Sinaiticus, und für die britische Geschichte besonders bekannter Quellen, genannt seien hier als unterschiedliche Beispiele nur die Magna Carta oder Scott’s Diary. Für die geschichtswissenschaftliche Forschung interessanter sind die Digital Collections der Bodleian Library, die zum Beispiel über die Broadsides Ballads Online Database Zugriff auf 30.000 digitalisierte Flugblätter bieten. Ein Beispiel einer weiteren Sammlung sind politische Cartoons aus der Curzon Collection, die unter dem Titel Images of Napoleon and British Fears of Invasion, 1789-1815 zu finden sind. Man kann ferner noch auf 80 vollständig digitalisierte mittelalterliche Handschriften hinweisen oder die Internet Library of Early Journals mit 6 ausgewählten digitalisierten Zeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts, die gut ergänzt werden durch ein Projekt der British Library, die nineteenth-century serials edition. Eine Übersicht über alle Digitalisierungsprojekte in Oxford gibt die Oxford Digital Library.

Erwähnenswert sind auch die Aktivitäten der schottischen und walisischen Nationalbibliotheken. Bei der Digital Library der National Library of Scotland sei nur auf die Sammlung digitalisierter historischer Karten hingewiesen, die mehrere tausende umfassen, oder die Sammlung von 1.800 Flugblättern (The Word on the Street). Eine Reihe interessanter digitalisierter Sammlungen bietet auch der Digital Mirror der National Library of Wales, dessen Spektrum von einer Auswahl mittelalterlicher Handschriften, über archivalische Quellen bis zu Briefen von David Lloyd George an seinen Bruder oder auch Beispiele historischer Ton- und Filmaufnahmen reicht. Genannt sei auch noch die Glasgow Digital Library mit einigen vorwiegend auf Schottland fokussierten Projekten.


Parlamentaria
Multi Page Mode

Umfassend digitalisierte und auch genuin digitale Quellenbestände gibt es ferner bei den Parlamentaria. Auf die Sammlungen bei British History Online, die sich vor allem auf die Frühe Neuzeit beziehen, wurde bereits verwiesen. Über eine Nationallizenz steht in Deutschland auch die umfassende Sammlung House of Commons. Parliamentary Papers des Verlags ProQuest, die von 1715 bis zur Gegenwart reicht, frei zur Verfügung. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Official Reports (Hansards), die bei der offizielle Website des britischen Parliaments aufliegen und zwar ab 1988 für das House of Commons und ab 1995 für die Lords debates; dazu kommt noch der Historic Hansard für die Jahre 1803 bis 2005. Ab 2005 stehen Official Documents, unterteilt in Command Papers und House of Common Papers zur Verfügung über TSO information & publishing solutions, einem aus der 1996 erfolgten Privatisierung von Her Majesty’s Stationary Office (HMSO) hervorgegangenen Unternehmen.

Quellen zur frühneuzeitlichen Geschichte des schottischen Parlament bietet die University of St. Andrews an unter dem Titel Records of the Parliaments of Scotland to 1707; und seit 1999 gibt es die Offical Reports über die Website des schottischen Parlaments.

Eine Erschließung für das 19. wie das 20. Jahrhundert gibt es auch für Irland. Bei Enhanced British Parliamentary Papers on Ireland 1801-1922 (EPPI), handelt es sich um ein Digitalisierungsprojekt der University of Southhampton Library, das auf den Materialien der Ford Collection of Official Publications der University of Southampton basiert, wobei mittlerweile die Daten dieses Projektes über den Online-Katalog der Bibliothek gesucht werden müssen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Parliamentary Debates des irischen Parlaments, die mittlerweile von der ersten Sitzung am 21. Januar 1919 bis zur Gegenwart frei zugänglich sind. Zu Nordirland sei auf The Stormont Papers. 50 Years of Northern Ireland Parliamentary Debates verwiesen, welche den Zeitraum von 1921 bis 1972 abdecken und die sachliche gut ergänzt werden durch A Divided Community 1921-1972. Cabinet Papers of the Stormont Administration.A Divided Community 1921-1972. Cabinet Papers of the Stormont Administration.


Zeitungen
Multi Page Mode

Neben den Parlamentaria wurde in den letzten Jahren auch der digitale Zugang zu Zeitungen, einer weiteren für die Geschichtswissenschaft wichtigen Quellengruppe, deutlich verbessert. Zugriff auf frühneuzeitliche Zeitungen – neben Flugschriften und anderem Kleinschrifttum – bieten die 17th-18th Century Burney Collection Newspapers. Die derzeit umfassendste und wichtigste Sammlung stellen aber die 19th Century British Library Newspapers dar, die als Nationallizenz in Deutschland frei zugänglich sind. Ferner sind noch folgende einzelne Zeitungen über eine Nationallizenz frei zugänglich: The Times 1785-1985; The Economist 1843-2006; sowie The Guardian und the Observer (1791-1900) im Rahmen der Historical Newspapers von ProQuest. Hilfreich kann bei einer intensiveren Nutzung von Zeitungen als Quelle auch eine von der British Library erstellte Timeline sein, die unter dem Titel Concise History of the British Newspaper angeboten wird sowie weitere Informationen zur History of British Library Newspapers. Nicht frei zugänglich ist das Irish Newspaper Archive, das Ausgaben seit 1700 digitalisiert hat. Dasselbe gilt auch für ein im Mai 2010 angekündigtes weiteres Digitalisierungsprojekt der British Library, die in Zukunft bis 40 Mio. Zeitungsseiten in digitaler Form verfügbar machen will. Damit wird erkennbar, dass Zeitungen als Quelle in Zukunft in großem Umfang auch als Retrodigitalisat vorhanden sein werden, auch wenn aktuelle Kommerzialisierungstendenzen im britischen Wissenschafts- und Kulturbetrieb einer allgemeinen freien Zugänglichkeit derzeit nicht immer förderlich sind.


Statistiken, Karten und Landeskundliche Informationen
Multi Page Mode

Weitere Quellentypen, für die es bereits häufiger im Netz interessante digitale Versionen gibt, sind sozialstatistische Daten und auch Karten. Histpop – The Online Historical Populations Report Website gibt Zugriff zu den British Population Reports von 1801 bis 1937. Die Daten des Census von 1911 sind allerdings von dem National Archives zusammen mit einer kommerziellen Firma, brightsolid, aufbereitet worden, so dass es hier Zugriffsbeschränkungen gibt. Die Daten des irischen Census 1901/1911 sind hingegen frei zugänglich; ebenso die von der University of Ulster angebotene Database of Irish Historical Statistics 1750-1921, die ergänzt wird durch die Historical Census Volumes von 1926-1991, die vom Central Statistics Office Ireland aufgelegt wurden.

Der Ordnance Survey Ireland bietet unter der Rubrik Historical Map Archive Zugriff auf digitalisierte Daten der Surveys von 1837-1842 und 188-1913. Für Schottland gibt es ca. 3.500 ältere, frühneuzeitliche Karten von 1550-1740 (Charting the Nation 1550-1740) in digitaler Form Für London gibt es eine Auswahl ältere Pläne und Karten über die Online-Ausstellung Crace Collection of Maps of London der British Library.

Wer nach lokalhistorisch relevanten Informationen sucht, kann die zahlreichen, professionell aufbereiteten Angebote der für die verschiedenen Landesteile zuständigen Behörden und königlichen Kommissionen nutzen. Ein für Historiker gut aufbereitetes Angebot bietet die Royal Commission on the Ancient & Historical Monuments of Scotland, die nicht nur Informationen zu einzelnen Gebäuden und Denkmälern liefert, sondern unter anderem auch umfangreiche Fotosammlungen anbietet. Für Wales sei genannt: Die Royal Commission on the Ancient & Historical Monuments of Wales; und für England English Heritage, deren Website auch einen Bereich für Professionals anbietet.

Eine Kombination von Karten, statistischen Daten und deskriptiven Informationen bietet die Website Vision of Britain, die laut Selbstbeschreibung der Autoren zu 15.000 Städten und Dörfern 12 Millionen Daten (historical facts) für den Zeitraum 1801-2001 liefern. 2004 erstmals aufgelegt wurde die Website im Jahr 2009 vollständig überarbeitet. Eines der Ziele der Website ist es, die Möglichkeiten, die Geographische Informationssystem (GIS) bieten, so weit wie möglich für historische Daten zu nutzen.


Thematische Websites
Multi Page Mode

Vision of Britain ist ein bezeichnendes Beispiel für einen neuen digitalen Publikationstypus, für Websites, die sich der einfachen Kategorisierung entziehen. Paula Aucott stellt sich am Ende ihrer Rezension dieser Websites in den Reviews in History daher auch die Frage, ob es sich hier noch um eine klassische Quellenedition handelt oder um eine virtual reference library[2]. Nicht als Edition, aber als moderne, umfangreiche, thematisch fokussierte und webbasierte Quellenpräsentation kann Crime, Poverty and Social Policy in the Metropolis bezeichnet werden. 240.000 Seiten archivalischer Quellen aus acht verschiedenen Londoner Archiven sind hierüber zugänglich.

Solche thematischen Websites gibt es mittlerweile eine ganze Reihe, auch wenn nicht alle die Größe und den Anspruch von Vision of Britain oder London Lives haben. In der Regel geht es dabei dann zumeist doch um irgendeine Art von Quellen- oder Faktenpräsentation. Beispiele wären: Proceedings of Old Bailey. London’s Central Criminal Court, 1674 to 1913; Act of Union Virtual Library; Revolutionary PlayersRevolutionary Players, eine Site, welche die Industrialisierung in den West Midlands von 1700-1830 thematisiert; Edwardians Online. Family Life and Work Experience before 1918; Charles Booth Online Archive. Und wer einmal keine Textquellen nutzen will, kann sich über das yorkshire film archive online „…hundreds of films reflecting Yorkshire life, landscape and culture from the 1890s to the present day …” ansehen.

Typische Sites, die vor allem Faktendaten anbieten, wären: Prosopography of Anglo-Saxon England (PASE), eine Datenbank, die alle überlieferten Personen vom Ende des 6. bis Anfang des 11. Jahrhunderts erfassen soll; Clergy of the Church of England Database 1540-1835(CCED). Clergy of the Church of England Database 1540-1835(CCED).

Fast schon ein Klassiker ist mittlerweile Conflict Archive on the Internet (CAIN), das seit 1996 existiert und unterschiedliche Informationsservices und Materialien zu dem immer noch aktuellen Thema Nordirlandkonflikt bietet.

[2] Vgl. Paula Aucott: A Vision of Britain Through Time. In: Reviews in History <http://www.history.ac.uk/reviews/review/934/>.


Biographische Nachschlagewerke
Multi Page Mode

Während die thematischen Websites in der Regel frei zugänglich sind, sieht dies bei den wichtigsten biographischen Nachschlagewerken leider anders aus. Während die Welsh Biography Online noch frei über das Netz angeboten wird, gilt dies nicht für das von Cambridge University Press verlegte Dictionary of Irish Biography oder das bei Oxford University Press erschienene britische Pendant, das berühmte Oxford Dictionary of National Biography. Deren digitale Versionen können nur dann benutzt werden, wenn die lokale Universitätsbibliothek eine Subskription erworben hat. Somit bleibt als Ersatz nur das über eine Nationallizenz bereitgestellte World Biographical Information System, das unter anderem auch das British Biographical Archive enthält.


Elektronische Zeitschriften und Monographien
Multi Page Mode

Bei den meisten bislang aufgeführten Ressourcen handelt es sich in der Regel um Sites, die Quellenmaterialien im weitesten Sinne, Fakten oder bibliographische Informationen in digitaler und meist retrodigitalisierter Form anbieten. Genuine digitale Sekundärliteratur ist auch in der britischen Geschichtswissenschaft noch kaum verbreitet, wenn man einmal von der Rezensionszeitschrift Reviews in History oder einigen digitalen Dissertationen absieht, für die es seit 2009 mit Electronic Theses Online Service (EthOS) ein zentrales Rechercheportal (Beta-Version) der British Library gibt. Eine interessante Ausnahme stellt das Produkt Welsh Journals Online der walisischen Nationalbibliothek dar, über das 15 Zeitschriften, darunter die Welsh History Review, online frei zugänglich sind (in der Regel aber nicht bis zum aktuellen Jahrgang).

Natürlich gibt es aber mittlerweile zahlreiche digitale Parallelausgaben zu renommierten gedruckten Periodika oder auch zu klassischen wissenschaftlichen Monographien. Die großen Wissenschaftsverlage wie Oxford University Press, Cambridge University Press oder Wiley-Blackwell verfügen über entsprechende Angebote. Via Journal Storage (JSTOR) oder das Periodicals Archive Online (PAO), das als Nationallizenz verfügbar ist, sind auch einschlägige britische Zeitschriften in digitaler Form nutzbar. Dies heißt, dass bekannte Fachzeitschriften, wie die English Historical Reviews, Past & Present oder Twentieth Century British History und andere mehr bei den älteren Jahrgängen auch in einer digitalen Parallelausgabe genutzt werden kann – bei den aktuellen Bänden aber nur, wenn die jeweilige lokale Universitätsbibliothek ein entsprechendes Online-Abo besitzt. Ob dies der Fall ist, lässt sich jeweils rasch über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek oder die lokale Bibliothekswebsite ermitteln. Oxford Scholarship Online oder Cambridge Histories Online sind Beispiele für vergleichbare kommerzielle digitale Versionen gedruckter Monographien.


Kommunikationslisten und Podcasts
Multi Page Mode

Dass das Internet vor allem eine Kommunikationstechnologie ist, lässt auch die Geschichtsschreibung nicht unberührt und findet unter anderem seinen Niederschlag in fachlichen Kommunikationslisten oder Vorträgen und Konferenzen, die als Podcast verbreitet werden.

Podcasts haben sich in den letzten Jahren verhältnismäßig rasch als Medium für die britische Geschichtswissenschaft verbreitet. Mit der Backdoor Broadcasting Company gibt es sogar ein Unternehmen, das einen speziell auf akademische Einrichtungen zugeschnittenen Service zur digitalen Aufzeichnung wissenschaftlicher Kongresse und Workshops anbietet. Das Institute of Historical Research bietet einige Podcasts an, meist einzelne Vorträge verschiedener Vortragsreihen; und auch das Deutsche Historische Institut in London hat seit November 2009 begonnen, öffentliche Vorträge als MP3-Dateien anzubieten. Für ein breiteres Publikum gedacht sind die BBC History Magazine Podcasts, die in der Regel von renommierten und sachkundigen Vertretern des Faches stammen; oder die mittlerweile schon sehr umfangreiche, mehrere hundert Podcasts umfassende Sammlung der National Archives. Dass dieses Feature auch von Verlagen genutzt werden kann, zeigt Oxford University Press mit ihren Podcasts zum Dictionary of National Biography.

Die für die britische und irische Geschichte wichtigste, epochenübergreifende elektronische Diskussionsliste dürfte H-Albion sein, eine der Listen des H-Net, Humanities and Social Sciences Online. Von den H-Net-Listen dürfte im britischen Kontext auch noch H-Empire von Interesse sein.


Fazit
Multi Page Mode

Zur britischen und irischen Geschichte gibt es, wie die skizzierten Beispiele dokumentieren, mittlerweile eine Fülle digitaler Ressourcen. Bibliografische Recherchen können weitgehend auf umfangreiche und vollständig digital verfügbare Fachbibliografien und Online-Kataloge zurückgreifen. Und insbesondere für die Frühe Neuzeit ist bereits ein Großteil der zeitgenössischen Printpublikationen digitalisiert. Dazu kommt, dass die Digitalisierung von Zeitungen, vor allem des 19. Jahrhunderts, in Angriff genommen wurde und bereits erste, ansehnliche Ergebnisse genutzt werden können. Zusammen mit den Parlamentsschriften und thematischen Websites zu spezifischen Themen sind damit wichtige historische Quellenbestände digital verfügbar.

Hinter diesen Digitalisierungsprojekten stehen einerseits große Verlage wie Gale Cengage oder ProQuest, andererseits die großen National- und Forschungsbibliotheken sowie einzelne Institutionen, wobei für die Geschichtswissenschaften vor allem das Institute of Historical Research hervorgehoben werden muss. Dazu kommen natürlich zahlreiche andere Einrichtungen, die einschlägige, drittmittelfinanzierte Projekte durchführen. Deutlich wird, vor allem bei den Vorhaben der British Library, aber auch bei den National Archives, dass einige große Digitalisierungsvorhaben zunehmend in einer Public Private Partnership durchgeführt werden, was mit anderen Worten bedeutet, dass der Zugriff darauf kostenpflichtig wird. Auch das Institute of Historical Research in Kooperation mit der Royal Historical Society hat es nicht vermocht, die über mehrere Jahre mit Hilfe von Drittmitteln frei zugängliche Bibliography of British and Irish History weiterhin in kostenfreiem Zugriff zu halten. Da keine weitere Förderung mehr erreichbar war, wurde ein Vertrag mit dem belgischen Verlag Brepols geschlossen, der seitdem den technischen Betrieb übernommen hat und dafür den Zugriff zur Datenbank lizenzieren darf. Dass die öffentliche Hand in Großbritannien bei der Wissenschaftsförderung zunehmend nicht nur spart, sondern auch Kommerzialisierungstendenzen unterstützt, zeigen die angeführten Beispiele. Die Fülle des Digitalen verhilft damit nur dann zu einem leichteren Zugriff auf Texte und Daten, wo auch Mittel für die nötigen Subskriptionen vorliegen.


Literaturhinweise
Multi Page Mode

Einführungen zur britischen und irischen Geschichte

Michael Bentley (Hrsg.): Companion to Historiography, London 1997.

Michael Bentley: Modernizing England’s Past. English Historiography in the Age of Modernism 1870-1970, Cambridge 2005.

Richard Evans: Cosmpolitan Islanders. British Historians and the European Continent, Cambridge 2009.

Heiner Haan: Geschichte Englands vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, 2. Aufl., München 2002.

John P. Kenyon: The History Men. The Historical Profession in England since the Renaissance, 2. überarb. Aufl., London 1993.

Karl-Friedrich Krieger: Geschichte Englands von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert, 4. akt. Aufl, München 2009.

Michael Maurer: Kleine Geschichte Englands, akt. u. erw. Ausgabe 2007.

Michael Maurer: Kleine Geschichte Irlands, Stuttgart 2003.

Michael Maurer: Kleine Geschichte Schottlands, Stuttgart 2008.

Gottfried Niedhart: Geschichte Englands im 19. und 20. Jahrhundert, 3. durchges. Aufl., München 2004.

Peter Wende: Großbritannien 1500-2000 (=Oldenbourg Grundriß der Geschichte, Bd. 32) München 2001.

Digital history

Adrian Bingham: The Digitization of Newspaper Archives: Opportunities and Challenges for Historians. In: Twentieth Century British History, Bd. 21, 2010, S. 225-231.

Ted R. Bromund: A Guide to Planning and Conducting Research in Contemporary British History on the Internet. In: Contemporary British History, Band 16, 2002, S. 109-122.

Daniel J. Cohen / Roy Rosenzweig: Digital History. A Guide to Gathering, Preserving and Presenting the Past on the Web, Philadelphia 2006.

Susan Dunham / Jim Geddes / David Thomas: The Retrospective Conversion of the Public Record Office's Catalogues. In: Journal of the Society of Archivists, Band 20, 1999, S. 223-300.

Franz X. Eder: Geschichte online. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, Wien u.a. 2006.

Martin Gasteiner / Peter Haber: Digitale Arbeitstechnicken für Geistes- und Kulturwissenschaften, Wien u.a. 2010.

Edward Hampshire / Valerie Johnson: The Digital World and the Future of Historical Research. In: Twentieth Century British History, Bd. 20. 2009, S. 396-414.

Stuart Jenks / Stephanie Marra (Hrsg.): Internet-Handbuch Geschichte, Köln u.a. 2001.

Jenny L. Presnell: The Information-Literate Historian. A Guide to Resarch for History Students, New York u.a. 2007.

Caroline Shaw: Creating the Charles Booth Online Archive: From Nineteenth Century London Poverty to Twenty-first Century Digital Riches. In: Library Review, Bd. 50, 2001, S. 225-230.

Susan Schreibman (Hrsg.): A Companion to Digital Humanities, Malden/Mass. 2004.

Redaktion: . Alle Rechte an Texten, Bildern und sonstigen Inhalten liegen bei Clio-online. (C) Clio-online 2002-2015.