Die am häufigsten verwendeten Angebote des Portals "Zeitgeschichte-online" sind die thematische Auswahl (60%) und die Themenschwerpunkte (50%), gefolgt von der Aufsatzdatenbank (45%).
Auf die Themenschwerpunkte greifen am meisten die über 60jährigen zu. In Forschungseinrichtungen arbeitet man mit diesem Angebot am häufigsten (58%), am seltensten wird es in Archiven, Bibliotheken und Museen genutzt (40%). Die thematische Auswahl wird am stärksten von den Befragten zwischen 40 und 60 Jahren verwendet, die Aufsatzdatenbank viel von Jüngeren genutzt, aber auch von Habilitierten. Für beide Angebote liegt die Verwendung im publizistischen Bereich unter dem Durchschnitt (s. weitere Tabellen Frage 10).
Die "Zeithistorischen Forschungen" sind der Mehrheit nur in Form der Onlineausgabe bekannt (52%). Ausschließlich die Druckausgabe kennen wenige (7%), viele kennen aber auch beide Versionen (39%).
Der Anteil derer, die nur die Onlineausgabe kennen, ist erstaunlicherweise wieder bei den Älteren höher als bei der "Internetgeneration". Wie schon mehrfach in dieser Studie zeigt sich auch hier, dass die Annahme, Jüngere würden mehr auf neue digitale Informationsangebote zurückgreifen, Ältere eher auf traditionelle, meist nicht zutrifft. Bei den Promovierten und Habilitierten kennen die meisten beide Versionen. Der Bekanntheitsgrad der Druckausgabe ist bei Freiberuflern/Publizisten und Beschäftigten in Archiven, Bibliotheken und Dokumentationszentren niedriger als in den anderen Bereichen (s. weitere Tabellen Frage 11).