Frauen-, Männer-, Geschlechtergeschichte

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Fazit

Es ist spannend und anregend sich durch die Online-Landschaft des Internets zu bewegen und in Fragen der Frauen- und Geschlechtergeschichte wird man auch fündig werden. Allerdings fällt auch immer wieder auf, dass immer noch gravierende Lücken bestehen. So ist das Angebot bisher sehr stark auf die Zeit ab 1800 beschränkt.
Auch hinsichtlich der Einbeziehung von Quellen ins Netz zeigt uns das Ausland ganz klar, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird. Die meisten Seiten schöpfen die vielfältigen Möglichkeiten des Netzes nicht wirklich aus, technisch ausgefeilte Seiten mit einem breiten Angebot an unterschiedlichen Quellen und Zugängen sind eher selten.
Als Interessierte an den Entwicklungen der Frauenbewegung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts kann man nur feuchte Augen bekommen, wenn man sieht, was in der Österreichischen Nationalbibliothek geschafft wird. Dieses Beispiel zeigt aber auch, dass es finanziell und personell abgesicherte Strukturen braucht, um ein adäquates Internetangebot aufzubauen.
 
Ein Ausbau und eine Verbreiterung des Angebotes ist also angezeigt; die Frauen- und Geschlechtergeschichte ist auf einem guten Weg, es bleibt allerdings noch eine Menge zu tun.

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